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Drei Gründe für Bayern-Ausbootung

Enthüllt: Darum musste Ryan Gravenberch wirklich gehen

Ryan Gravenberch verlässt den FC Bayern und wechselt zum FC Liverpool
Ryan Gravenberch verlässt den FC Bayern und wechselt zum FC Liverpool
Foto: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
01. September 2023, 11:51
sport.de
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Nach nur einer Saison endet das Gastspiel von Ryan Gravenberch beim FC Bayern. Viele Fans fragen sich, warum. Nun kommt heraus: Gründe für die frühzeitige Trennung soll es mehrere geben. 

Als der FC Bayern Ryan Gravenberch im vergangenen Sommer verpflichtete, waren die in ihn gesetzten Hoffnungen noch groß. Zwölf Monate später haben sich diese Hoffnungen endgültig zerschlagen. Der Niederländer verlässt die Münchner und wechselt zum FC Liverpool. 

Viele Fans wundern sich über den Transfer und hätten dem Mittelfeldspieler gerne noch eine Chance beim Rekordmeister gegeben. In der Chefetage waren sie aber anderer Meinung. Und das angeblich aus gleich drei Gründen. 

FC Bayern und Gravenberch auf Kollisionskurs 

Wie "The Athletic" berichtet, war das Binnenklima zwischen Gravenberch und dem Klub mächtig angekratzt. Von einer dem Verein nahestehende Quelle, der Anonymität zugesichert wurde und der es eigentlich verboten wurde, öffentlich darüber zu sprechen, erfuhr das Portal, dass die Verantwortlichen des FC Bayern von dem 24-Jährigen enttäuscht waren. 

Die Bayern-Bosse haben sich demnach mehr Entschlossenheit vom Niederländer gewünscht, als es darum ging, seine Probleme in München zu überwinden.

Beim Rekordmeister haben sie vermutet, dass Gravenberch nicht bereit für den Gegenwind war, der bei einem Klub dieser Größe weht. Als ein Spieler, in dessen Karriere bisher alles nach Plan lief, sei er darauf schlicht nicht vorbereitet gewesen, so die klubinterne Theorie.

Auch Tuchel spielte Rolle bei Gravenberch-Aus

Ein weiterer Grund für die vorzeitige Bayern-Trennung sollen Gravenberchs wiederkehrende Beschwerden über seine geringe Einsatzzeit gewesen sein. Vor allem gegenüber niederländischen Medien beschwerte sich der Mittelfeldspieler regelmäßig darüber. Kritik, die in der Chefetage des FC Bayern gar nicht gut angekommen sein soll.

Last but not least spielte "The Athletic" zufolge auch Trainer Thomas Tuchel eine Rolle beim vorzeitigen Gravenberch-Aus. Das Verhältnis zwischen Tuchel und Gravenberch sei in der Vorbereitung "spürbar abgekühlt", heißt es.

Die Bayern-Bosse waren zwar der Meinung, dass sich der Niederländer durchsetzen könnte, wenn man ihm mehr Zeit einräumt. Tuchel aber soll sich intern klar für einen Verkauf starkgemacht haben, damit Raum für einen neuen Sechser geschaffen wird. Damit war das Schicksal des 24-Jährigen in München endgültig besiegelt. 

Tuchel über Gravenberch: "Die Hauptproblematik für ihn liegt darin, dass ..."

Tuchel selbst begründete die Trennung am Freitag unter anderem mit der Spielanlage des Niederländers. "Es ist ein offensiver Spieler, er ist für mich ein Achter. Die Hauptproblematik für ihn liegt darin, dass wir diese Position gar nicht haben im Moment", sagte der Trainer. 

Gravenberch sei "an sich ein netter Kerl, aber er hadert mit seiner Situation, ist unzufrieden. [...] Und dann ist es wie immer: Wenn ein Spieler über eine lange Zeit weg will und das immer wieder äußert, dann werden wir uns immer damit beschäftigen. Wir wollen nämlich, dass ein Spieler gern hier ist und seine Rolle gern akzeptiert", sagte Tuchel.

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