Geht der größte Wechsel des Transfersommers 2023 in den kommenden Stunden noch über die Bühne? Wenn, dann werden Real Madrid, Paris Saint-Germain und Kylian Mbappé die Hauptdarsteller sein. Auch am Freitagmorgen ist immer noch unklar, wie das Theater um einen der besten Spieler der Welt endet. PSG-Boss Nasser Al-Khelaifi wollte den Ausgang am Donnerstag ebenfalls nicht vorhersagen.
In wenigen Stunden ist Kylian Mbappé um 80 Millionen Euro reicher. Pünktlich zum 2. September kassiert der Superstar einen vertraglich zugesicherten Bonus von Paris Saint-Germain - wenn er bis dahin noch bei PSG unter Vertrag steht. Genau das wird aber auch am Freitagmorgen noch infrage gestellt.
Bei Real Madrid sollen sie über ein Last-Minute-Angebot für den 24-Jährigen nachdenken. Das berichteten am Donnerstag spanische Medien. Ob die Offerte erfolgreich sein wird, hängt von ihrer Höhe ab. Dass die Königlichen die von Paris geforderten 250 Millionen Euro bieten, gilt allerdings als ausgeschlossen.
Mbappé-Verlängerung? "Dazu will ich nichts sagen"
PSG-Chef Nasser Al-Khelaifi rechnet offenbar nicht mehr mit einem Abgang seines Superstars. Am Rande der Champions-League-Auslosung in Monaco berichtete er gegenüber "RMC Sport" von "guten Gesprächen" mit dem Mbappé-Lager. Gleichzeitig bezeichnete er den Stürmer als "wunderbaren Menschen und Profi".
Zur Zukunft Mbappés in seinem Klub konnte bzw. wollte sich Al-Khelaifi derweil nicht konkret äußern. "Wir werden daran arbeiten und versuchen, etwas zu tun", erklärte er vielsagend. Doch selbst wenn es keine Einigung mit dem Stürmer geben sollte, "sind wir bereit", versicherte der Klubchef.
Konkret auf eine mögliche Vertragsverlängerung von Mbappé angesprochen, ergänzte Al-Khelaifi: "Eine Verlängerung? Dazu will ich nichts sagen." Ein konkretes Versprechen, dass der Stürmer auch am Samstag noch Teil des PSG-Kaders sein wird, ging dem Chef ebenfalls nicht über die Lippen.
Mbappé bringt PSG in die Bredouille
Eine Verlängerung des Mbappé-Vertrags ist das selbst erklärte Ziel des französischen Spitzenklubs. Nur so kann ein ablösefreier Abgang des Superstars im Sommer 2024 noch verhindert werden. Bis heute verweigert Mbappé seinem Klub diesen Wunsch. Und laut übereinstimmenden Medienberichten wird es auch dabei bleiben. Das soll der 24-Jährige dem Verein auch schon mitgeteilt haben.
Mbappés Plan bringt die Pariser mächtig in die Bredouille, denn ohne die Ablöse drohen ihnen im kommenden Sommer Handlungsunfähigkeit auf dem Transfermarkt und Verstöße gegen die Financial-Fairplay-Regeln. Den Spieler stört das nicht. Er hat Real Madrid sein ablösefreies Kommen im Sommer 2024 bereits zugesichert. Mit einem Last-Minute-Angebot der Königlichen sollten die Pariser daher eher nicht rechnen.






























