Legt Borussia Dortmund bis zum Deadline Day am 1. September noch einmal personell nach? BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl lässt sich auf dem Transfermarkt alle Optionen offen.
"Wir sind etwas eingeschränkt, aber sind derzeit mit der Zusammenstellung sehr zufrieden", äußerte sich Kehl vor dem Bundesliga-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem 1. FC Köln (1:0) am Samstagabend bei "Sky".
Der BVB-Manager verwies auf das bis zum 1. September geöffnete Transferfenster, "das heißt, wir schauen noch ein bisschen".
"Vielleicht haben wir auch noch den ein oder anderen Abgang. Wenn es noch eine Möglichkeit gibt, die Sinn ergibt für uns, dann schlagen wir auch noch zu. Wir fühlen uns gut aufgestellt und wohl, aber man kann immer schrauben", wollte sich Kehl nicht in die Karten schauen lassen.
Sebastian Kehl: BVB "weiterhin sehr attraktiv"
Der 43-Jährige äußerte sich ebenfalls zum Anteil der BVB-Spieler in der Nationalmannschaft. Der Klub sei "weiterhin sehr attraktiv", so Kehl. "Einige Jungs werden in der Nationalmannschaft dabei sein. Wir wollen auch deutsche Spieler verpflichten, die zu Borussia Dortmund passen. Identifikation und Identität ist uns sehr wichtig", führte der Nachfolger von Michael Zorc aus. Der BVB benötige "aber eine gute Mischung sowie eine gute Alterskultur".
In der laufenden Transferperiode haben die Dortmunder bislang Felix Nmecha (ca. 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg), Marcel Sabitzer (ca. 19 Millionen Euro vom FC Bayern) sowie Ramy Bensebaini (ablösefrei von Borussia Mönchengladbach) für die Profi-Mannschaft verpflichtet.
Dem BVB wird noch Interesse an einem weiteren Innenverteidiger sowie Angreifer nachgesagt. Hierbei muss Sportchef Kehl aber stets die finanzielle Situation des Vereins im Blick behalten. Kostspielige Transfers sind beim deutschen Vizemeister in diesem Sommer nicht mehr zu erwarten.




























