Borussia Dortmunds U23 muss künftig überwiegend ohne organisierten Support der eigenen Fans auskommen. Die BVB-Gruppierung "Ultras von die Amateure" gibt ihre Auflösung bekannt.
Bereits zum Ende der vergangenen Saison hatten die Anhänger ihren Teil-Rückzug angekündigt. Damals hieß es unter anderem, der Gruppe sei die nötige "Lockerheit" für die regelmäßige Unterstützung des BVB bei den Spielen in der 3. Liga abhanden gekommen.
Das Pensum mit den weiten Auswärtsreisen mache ihnen inzwischen "sehr zu schaffen", der Aufstieg aus der Regionalliga West, der verkürzte Spielplan durch die WM in Katar und die Ausweichspiele im Signal Iduna Park hätten ihnen "enorm viel Kraft abverlangt", teilten die "Ultras von die Amateure" in einem Kommunikationsflyer der Ultras-Gruppe "The Unity" mit.
Auf der Webseite des Bündnisses Südtribüne gaben die "Ultras von die Amateure" nun ihre Auflösung bekannt.
"Leider müssen wir euch mitteilen, dass wir die gewohnte Gangart, die Amateure in jedem nicht zeitgleich terminierten Spiel organisiert zu unterstützen, ab der kommenden Saison ändern werden. Damit endet nach 15 Jahren auch die Ära der Ultras von die Amateure", heißt es in dem Statement.
"Keine organisierte Unterstützung mehr" für die U23 des BVB
Die Gruppierung erneuerte ihre Ankündigung, künftig nur noch "vereinzelt" Begegnungen der zweiten Mannschaft des BVB zu besuchen. Dies betreffe sowohl Heimspiele im Stadion Rote Erde als auch Auswärtspartien, so die "Ultras von die Amateure".
Der lautstarke Auftritt beim Drittliga-Auftakt bei Preußen Münster (0:0) am vorletzten Wochenende war demnach der letzte in alter Manier für die Anhänger.
"Beim ersten Heimspiel der Saison gegen die Zweitvertretung des SC Freiburg am 20. August wird es daher erstmals keine organisierte Unterstützung von uns im Block H geben", schrieben sie.




























