Unmittelbar vor dem Start in die Bundesliga-Saison 2023/2024 sucht der FC Bayern fieberhaft nach einem neuen Torwart. Gleich bei mehreren Kandidaten ging der Rekordmeister zuletzt leer aus. Michael Rummenigge sieht seinen Ex-Verein in einer Zwickmühle.
Vier erfahrene Keeper standen zu Beginn der Vorbereitung beim FC Bayern unter Vertrag, ein Engpass im Tor schien zu diesem Zeitpunkt kaum denkbar.
Da Alexander Nübel (VfB Stuttgart) und Yann Sommer (Inter Mailand) seither aber abgegeben wurden und Manuel Neuers Reha-Prozess parallel dazu stockt, fahnden die Münchner derzeit nach einem weiteren Schlussmann.
Keine angenehme Situation für den FC Bayern, schließlich ist das Transferfenster nur noch etwas mehr als zwei Wochen geöffnet - und die Konkurrenz schläft nicht.
Das weiß auch Michael Rummenigge. "Die Suche nach einem Platzhalter für Manuel Neuer ist schwierig", schrieb der 59-Jährige in seiner "Sportbuzzer"-Kolumne.
Denn: "Der neue Mann muss besser sein als Sven Ulreich, der seine Qualitäten hat – für einen längeren Zeitraum als Nummer eins zwischen den FCB-Pfosten genügen diese aber nicht."
Torwartsuche: FC Bayern muss sich "langsam sputen"
Rummenigge sieht den FC Bayern daher unter akutem Handlungsdruck. "Viele Alternativen gibt der Markt nicht her", merkte der frühere Nationalspieler an. Nun müsse sich der deutsche Branchenführer "langsam sputen".
Als heißester Kandidat gilt Stefan Ortega von Manchester City. Der 30-Jährige soll auf der Münchner Wunschliste ganz oben stehen, Trainer Thomas Tuchel sogar schon mit ihm telefoniert haben.
Citizens-Teammanager Pep Guardiola hatte am Dienstag allerdings sein Veto eingelegt: "Wir wollen ihn nicht verkaufen und wir wollen ihn nicht verleihen. Es tut mir leid, aber wir wollen noch eine lange Zeit mit ihm weitermachen."
Sollte sich der Ortega-Wechsel nicht realisieren lassen, würden die Bayern laut "Sky" wohl auf den vereinslosen Spanier David de Gea zurückgreifen.



























