Der saudi-arabische Staatsfond wirft in diesem Transfer-Sommer mit Geld nur so um sich, um Top-Stars aus ganz Europa in die heimische Liga zu locken. Was im Fall von Sadio Mané und Co. funktionierte, ging im Fall von seinem nunmehr Ex-Kollegen beim FC Bayern Kingsley Coman nicht auf.
Top-Angreifer Kingsley Coman vom FC Bayern hat den millionenschweren Avancen aus der Saudi Pro League standgehalten, berichtet die "tz" aus München. Der Flügelstürmer lehnte demnach gleich zwei Mega-Offerten ab.
Zwei der großen vier Klubs aus Saudi-Arabien seien demnach an Coman herangetreten, um ihn von einem Wechsel in diesem Sommer zu überzeugen. Einer der beiden Vereine soll ein Netto-Jahresgehalt in Höhe von 45 Millionen Euro, ein anderer sogar 65 Millionen Euro geboten haben. Die Laufzeit der Arbeitspapiere wäre jeweils bis 2026 vorgesehen, heißt es.
Das viele Geld hat Coman jedoch scheinbar nicht von seinem Karriereweg beim FC Bayern abbringen können. Der Linksaußen hatte zuletzt im Januar 2022 beim deutschen Rekordmeister seine Unterschrift unter einen neuen Vertrag gesetzt. Seither ist der 27-Jährige bis 2027 an den Klub gebunden.
Coman beim FC Bayern eine feste Säule
"tz" zufolge hätte Kingsley Coman auch bei einem vermeintlich noch höherem Angebot nicht umgestimmt werden können. Auch für ein Netto-Jahresgehalt in Höhe von 100 Millionen Euro würde er derzeit nicht nach Saudi-Arabien wechseln.
Klar ist auch, dass Kingsley Coman unter Cheftrainer Thomas Tuchel auch in der kommenden Saison zu den absoluten Säulen im Angriff zählt. Der Flügelspieler, der in seinen nunmehr schon acht Jahren beim deutschen Rekordmeister unter anderem acht Meisterschaften, drei Pokalsiege und einmal die Champions League gewinnen konnte, hat erneut gute Karten auf einen Stammplatz.
In der vergangenen Spielzeit hatte Coman in 34 Pflichtspielen neun Tore erzielen können. Dass der Rechtsfuß nicht mehr Partien absolvierte, lag unter anderem einer Muskelverletzung, die er sich in der Hinrunde zugezogen hatte.





























