NFL-Legende Peyton Manning ist unter die Producer gegangen. Mit seiner Netflix-Doku "Quarterback" landete der ehemalige Spielmacher einen Erfolg. Der Streaming-Riese gab grünes Licht für eine zweite Staffel. Hierfür wollte Manning unter anderem Bears-Quarterback Justin Fields gewinnen, dieser jedoch lehnte dankend ab.
Wie der Quarterback selbst sagt, habe er Angst davor, dass die Produktion eine zu große Ablenkung darstellen würde.
"Ich glaube nicht, dass die Leute wissen, wie viel Arbeit in der Position des Quarterback steckt, vor allem im mentalen Bereich", sagte Fields. "Wie sehr wir uns vorbereiten müssen und wie sehr wir die Aufgaben eines jeden kennen müssen."
Eben dies beleuchtet die Netflix-Serie allerdings. In der ersten Staffel begleiteten die Kamerateams Patrick Mahomes, Kirk Cousins und Marcus Mariota eine Saison lang und zeigten, wie viel Zeit, Energie und Geld Quarterbacks außerhalb der Team-Facility aufwenden, um sowohl ihren Körper als auch ihren Geist fit zu halten.
Die Bears wissen die Entscheidung von Fields, nicht an "Quarterback" teilzunehmen, wahrscheinlich zu schätzen, wenn man bedenkt, dass sie die "Hard Knocks"-Crew von HBO nicht vor Ort haben wollen.
So gewann Peyton Manning NFL-Superstar Patrick Mahomes für Staffel eins
Jüngst sprach Manning auch über seine Kontaktaufnahme mit Patrick Mahomes für dessen Teilnahme an der ersten Staffel: "Er war sehr interessiert, doch er sagte 'ich muss das mit Coach Reid absprechen'. Ich sagte, dass dies absolut Sinn macht und ich ihn verstehen könne und er mit Coach Reid reden solle", so Manning.
Zudem verriet die NFL-Legende, wie einige andere Quarterbacks reagiert hatten, die er ansprach: "Sie fragten mich, Peyton, hättest du es damals gemacht? Hättest du erlaubt, dass dir Kameras auf Schritt und Tritt folgen?"
Und Manning lieferte auch die Antwort: "Vielleicht früh in meiner Karriere, als ich noch nicht wusste, was das alles bedeutet, hätte ich es abgelehnt. Später in meiner Karriere hätte ich es auf jeden Fall gemacht. Das habe ich auch Patrick (Mahomes) gesagt: 'Du wirst wollen, dass deine Kinder wissen, was du gemacht hast, was du alles durchgemacht hast. Wenn sie älter werden, würden sie sonst vielleicht nicht verstehen, was du getan hast, als du ein junger Spieler warst'. Das war gewissermaßen mein Kaufargument", erklärte Manning.



































