Woche für Woche kommt Manuel Neuer seinem Comeback beim FC Bayern näher. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters sind optimistisch, dass der Torhüter künftig wieder auf Top-Niveau spielen kann.
Im Kalenderjahr 2023 stand Manuel Neuer noch keine einzige Minute für den FC Bayern auf dem Platz. Im Dezember hatte der 37-Jährige beim Skifahren einen Unterschenkelbruch erlitten, seither fehlt er dem Team.
Zuletzt machte der deutsche Nationalkeeper im Training jedoch deutliche Fortschritte. Er sei zuversichtlich, Neuer bald auf altem Niveau zu sehen, erklärte Münchens Vorstandschef Jan-Christian Dreesen am Montag im Trainingslager am Tegernsee.
Das Vertrauen sei riesig. "Wenn Manuel in sich reinhört und uns sagt: Ich komme zurück und ich will wieder angreifen und ich will das alte Niveau erreichen - wer wären wir, wenn wir nicht dieses Vertrauen in ihn hätten?", so Dreesen: "Manuel ist ein Teil des FC Bayern. Es ist nicht nur ein verdienter Spieler, er ist ein Weltklasse-Torhüter, hat auf dem höchsten Niveau jahrelang mit die Titel für uns gewonnen."
Für ein Comeback beim Bundesliga-Auftakt am 18. August bei Werder Bremen wird es indes wohl noch nicht reichen. Aktuell trainiert Neuer individuell, nach der Asienreise der Münchner soll er ins Mannschaftstraining teilintegriert werden.
Sommer und Nübel können den FC Bayern verlassen
Dreesen gab unterdessen zu, dass die Torwart-Situation beim FC Bayern aktuell kompliziert ist. Neuer ist noch nicht fit, Yann Sommer und Alexander Nübel wollen sich nicht mit der Reservistenrolle zufriedengeben und den Verein noch vor dem Deadline Day verlassen.
"Wir haben eine Verantwortung gegenüber den anderen und damit werden wir auch entsprechend umgehen. Es geht nicht darum, anderen ihren Weg zu versperren, aber gemeinsam müssen wir für den Klub das Beste finden", stellte Dreesen unmissverständlich klar.




























