In der nächsten Woche startet bei den New York Jets das Training Camp und damit die heiße Phase der NFL-Preseason. Wenige Tage bevor es also wieder so richtig zur Sache geht, konnten die Jets eine ihrer Baustellen beenden. Man einigte sich mit Defensive Tackle Quinnen Williams nach langen Verhandlungen auf eine Vertragsverlängerung.
Der D-Liner unterschrieb im Big Apple für weitere vier Jahre. In dieser Zeit kann Williams bis zu 96 Mio. Dollar einstreichen. 66 Mio. Dollar sind dabei garantiert.
Mit der Vertragsverlängerung zu diesem Zeitpunkt verhindern die Jets auch, dass rund um die Hintergrund-Doku "Hard Knocks" eine mögliche Vertragsposse noch zum Thema wird. Das macht auch NFL-Insider Mike Tannenbaum von "ESPN" zum Thema.
In einem Tweet schrieb der Journalist: "Es ist immer gut einen Holdout während 'Hard Knocks' zu vermeiden". Ob dies in den Gedanken der Jets eine Rolle gespielt hat, darüber kann nur spekuliert werden.
Williams brachte es in der abgelaufenen Saison auf 12 Sacks und 55 Tackles. Damit war er das Herzstück in der Defense der New York Jets.
NFL: Williams machte Druck auf die Jets
Als dieses Herzstück wollte Williams auch bezahlt werden. Und so übte der Defensiv-Spezialist öffentlich Druck auf die Jets aus und das auf mehr oder weniger subtile Art und Weise. Ende Mai löschte er die Jets aus seiner Twitter-Biografie und ersetzte den Eintrag durch "Defensive Tackle für ..."
"Fox Sports" berichtete damals, der 25-Jährige verlange bei seiner Vertragsverlängerung ein Jahresgehalt von 25 bis 30 Mio. Dollar. "Er liebt die Jets, aber er will einfach bezahlt werden. Hoffentlich wird es nicht chaotisch", so eine Insider-Quelle damals gegenüber "Fox Sport".
Nun sind es also 24 Mio. Dollar pro Saison geworden für den 25-Jährigen. Damit liegt er in der Geldrangliste seiner Position auf dem zweiten Rang hinter Aaron Donald.



































