Tyson Fury hat wohl mal wieder Hornissen im Hintern, die irgendwie nun durch den Mund rausmüssen. Einen Kampf hat der Schwergewichts-Weltmeister nicht auf der Agenda - dafür giftet der "Gypsy King" gewohnt niveaulos gegen Landsmann Anthony Joshua.
"Ich habe seit 2017 versucht, gegen Joshua zu kämpfen, aber er ist eine kleine Bitch-Ass-Pussy, daher denke ich nicht, dass ihr das sehen werdet", wütete Fury im Podcast "Out of Interest". Komme es doch zu einem Kampf, würde er "diesen Motherf***er vernichten - physisch, mental und emotional."
Boxen: Tyson Fury vs. Anthony Joshua scheiterte schon mehrmals
Über den Traumkampf der Briten wurde tatsächlich schon mehrfach verhandelt. Im Herbst vergangenen Jahres waren sich die Lager der Schwergewichts-Stars auch grundsätzlich einig, die große "Battle of Britain" scheiterte letztlich aber doch - Fury und Joshua schoben sich dafür gegenseitig die Schuld in die Schuhe.
Vor einigen Wochen schickte Furys Promoter George Warren Ex-Weltmeister Joshua erneut ein Vertragsangebot für einen Kampf im Sommer. "AJ" hat aber andere Pläne: Ein Multimillionen-Dollar-Date mit dem Amerikaner Deontay Wilder im Winter in Saudi-Arabien. Davor kämpft Joshua am 12. August in London gegen seinen alten Rivalen Dillian Whyte.
Gegen wen kämpft Fury als nächstes?
Fury hat dagegen noch immer weder einen Gegner noch ein Datum für seinen nächsten Kampf gefunden. Sein Strippenzieher Frank Warren kündigte zuletzt vollmundig an, Furys nächstes Duell werde "ein Game Changer". Joshua-Promoter Eddie Hearn spekulierte daraufhin, Fury werden einen Schaukampf gegen Ex-UFC-Champion Francis Ngannou bestreiten.
Der WBC-Champion hat seit Dezember 2022 nicht mehr geboxt. Damals besiegte er in London Derek Chisora in einem völlig einseitigen Duell durch Technischen K.o. in der zehnten Runde. Das von Fans und Experten erhoffte Duell Furys mit Konkurrenz-Champion Oleksandr Usyk (WBA, WBO, IBF) platzte im Frühjahr nach monatelangen Verhandlungen.

