Boris Becker blickt auf ein bewegtes Liebesleben zurück, das in der Vergangenheit nur allzu häufig Thema der Medien war. Aufgrund einer neuen Dokumentation kommt nun wohl ein neues Kapitel hinzu.
In der Doku "The Rise and Fall of Boris Becker" (in deutsch: "Der Aufstieg und Fall von Boris Becker") sprechen Alessandra "Sandy" Meyer-Wölden und Lilly Becker über turbulente Monate im Jahr 2008.
Vor allem Meyer-Wölden sei es nach eigener Aussage wichtig gewesen "gewisse Dinge, die er in aller Öffentlichkeit falsch dargestellt hat, richtigzustellen". Sie habe "keinerlei Befindlichkeiten" gegenüber ihrem Ex, so die heute 40-Jährige.
Becker-Ex Meyer-Wölden: "Ich habe nie wieder mit ihm gesprochen"
Dabei hatte 2008 alles so schön angefangen: "Ich habe schnell festgestellt, dass Boris an mir interessiert ist. Es fing normal an, bis ich realisierte: Himmel, dieser Mann ist hinter mir her. Boris war eine unglaubliche Erscheinung, war charismatisch. (...) Ich sah keinen Makel."
Schließlich wurden beide ein Paar und verlobten sich nur kurze Zeit später. Ein Versprechen, das nicht lange halten sollte. "Es war wie ein Märchen und wurde ein Tornado", erzählt die gebürtige Münchnerin. "Wir beide haben den Alltag nicht zusammen geschafft."
Letztendlich stellte sie den sechsmaligen Grand-Slam-Champion vor die Wahl. Becker entschied sich gegen Meyer-Wölden und für Lilly Becker, die er wenige Monate zuvor für die kurze Liebelei verließ. "Ich habe nie wieder mit ihm gesprochen", verrät Meyer-Wölden.
Ehe mit Lilly Becker hielt bis 2018
Beckers Noch-Ehefrau Sharlely "Lilly" Becker erzählt in der Doku: "Ich habe mich noch nie so hässlich, alt und ungewollt gefühlt. Der Schmerz sollte weggehen. Ich versuchte jede Droge, jeden Alkohol. Ich konnte gar nicht betrunken genug werden, um diesen Mann zu vergessen."
Vergessen konnte sie Becker aber wohl nicht. 2009 heirateten beide, bekamen 2010 ihren Sohn Amadeus, trennten sich allerdings 2018.




