In der Schlussphase des 3:0-Siegs beim FC Augsburg musste Borussia Dortmund noch einen gehörigen Schreck überstehen: BVB-Routinier Mats Hummels brach nach einem Zusammenprall auf dem Rasen zusammen und musste ausgewechselt werden.
In der 89. Minute bekam Hummels nach einer gegnerischen Ecke das Bein des Augsburgers Maximilian Bauer voll ins Gesicht.
Benommen lag der 34-Jährige zunächst auf dem Platz, bis ihn die von Schiedsrichter Tobias Welz herbeigewunkenen Betreuer erstversorgten und schließlich in Richtung Trainerbank führten.
Die Partie war für Hummels beendet. Nico Schlotterbeck ersetzte den Weltmeister von 2014 in der Schlussphase - und hatte beim 3:0 durch Julian Brandt (90.+3) sogar seine Füße im Spiel.
Zwar begab sich Hummels nach Abpfiff mit den Teamkollegen vor den Gästeblock, um mit den BVB-Fans den "Riesenschritt" (O-Ton von Sportdirektor Sebastian Kehl) in Richtung Titel zu feiern. Der eine oder andere Dortmunder dürfte sich aber Sorgen um den Vize-Kapitän gemacht haben, sah er doch aus wie nach einer Niederlage in einem Schergewichts-Boxkampf.
BVB: Mats Hummels mit "Veilchen" und "happy"
Inzwischen ist aber klar: Schwer verletzt ist Hummels nicht. "Er wurde am Auge getackert und hat ein ganz schönes Veilchen. Aber er war happy und wir sind uns sicher, dass es nichts ist, was ihn aus der Bahn wirft", sagte Trainer Edin Terzic.
Und sogar der Innenverteidiger selbst fand Zeit und Muße, sich via Instagram zu Wort zu melden. Hummels teilte ein Selfie von sich Boxer-Pose und garnierte es mit den Worten: "Das war es wert, 90 Minuten noch."
Tatsächlich benötigt der BVB am letzten Spieltag gegen den FSV Mainz 05 im heimischen Signal Iduna Park nur noch einen Sieg, um den Titel einzutüten. Dank der 1:3-Pleite des FC Bayern am Samstag gegen RB Leipzig und des Erfolgs in Augsburg haben es die Schwarz-Gelben nun selbst in der Hand.






























