Der Meisterschaftskampf in der Bundesliga zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern bleibt auch nach dem 32. Spieltag weiter spannend. Bayern-Präsident Herbert Hainer hofft nun, dass in der kommenden Woche die Entscheidung fällt.
Eine Meisterfeier in der eigenen Arena, wie sie der 68-Jährige am liebsten hätte, wird es zwar nicht geben, da der BVB erneut nach den Münchnern spielt.
Sollte die Borussia nächste Woche Sonntag allerdings gegen den FC Augsburg verlieren, könnte der FC Bayern am Fernseher die Meisterschaft bejubeln, sofern man zuvor das Top-Spiel gegen RB Leipzig für sich entscheidet.
"Wenn die Augsburger gewinnen, dann kriegen sie einen Paulaner-Bierzug von uns geschickt", versprach Hainer deshalb nach dem deutlichen 6:0-Sieg des Rekordmeisters gegen den FC Schalke 04 gegenüber "t-online". Die Paulaner-Brauerei tritt seit vielen Jahren als Sponsor der Bayern auf.
Vorher muss der Tabellenführer jedoch die eigenen Hausaufgaben machen. Der klare Erfolg gegen Schalke dürfte aber auch auf der Führungsetage die Gemüter beruhigt haben.
Nach zuletzt unbeständigen Auftritten hatte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel gegen S04 in einen Rausch gespielt und erstmals seit Wochen wieder in Titelform gezeigt.
FC Bayern: Sonderlob für Thomas Müller
Auch Hainer freute sich über die Leistungsexplosion an der Isar. "Heute war von Anfang an ein ganz anderer Zug drin, als in den Wochen zuvor. So ein Sieg wie heute tut dem Selbstvertrauen gut", betonte der Bayern-Boss.
Gegen die Königsblauen habe man gesehen, "was jeder einzelne Spieler für ein Potenzial hat. Wenn sie wirklich an die Grenzen gehen, ist die Mannschaft unheimlich gut", fügte Hainer hinzu.
Ein Sonderlob verteilte der frühere Adidas-Chef an Routinier Thomas Müller. Den Offensivspieler hatte Tuchel zuletzt mehrfach auf die Bank gesetzt. Gegen Schalke nutzte Müller seine Rückkehr in die Startelf prompt für sich und zeigte eine starke Partie.
"Thomas Müller hat das 1:0 gemacht, das ist wie ein Dosenöffner. Da sieht man, dass der Thomas unverzichtbar ist", lobte Hainer.





























