Sadio Mané hat sich nach dem Rückspiel des FC Bayern im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester City (1:1) die nächste zumindest unschöne Aktion geleistet.
Nach Abpfiff der Partie begab sich der 31 Jahre alte Senegalese nicht zusammen mit seinen Teamkollegen vor die Südkurve, um sich bei den Fans zu bedanken. Auch die anschließende Runde durch die Allianz Arena absolvierten die Stars des FC Bayern ohne den umstrittenen Angreifer.
Laut "tz" hatte sich Mané stattdessen direkt nach Abpfiff in die Kabine begeben - vermutlich aus Frust. In der Mixed Zone ließ er sich dann später ebenfalls nicht mehr blicken, heißt es.
Auch im Königsklassen-Kracher gegen Erling Haaland und Co. war Mané von Trainer Thomas Tuchel nicht für die Startelf berücksichtigt worden. Wieder einmal kam er nur als Joker zum Einsatz, ab der 64. Minute.
Eingewechselt wurde er ausgerechnet für Leroy Sané, den er im Anschluss an das Hinspiel in Manchester nach einem verbalen Schlagabtausch auf die Lippe geschlagen hatte.
FC Bayern verdonnert Sadio Mané zu Rekord-Geldstrafe
Für seinen Ausraster war der ehemalige Profi des FC Liverpool nicht nur für das Bundesligaspiel gegen 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende (1:1) suspendiert worden. Er musste zudem eine satte Geldstrafe berappen, die höchste in der Vereinsgeschichte des FC Bayern, wie Vorstandschef Oliver Kahn am Rande des City-Spiels bestätigte.
Eine Warnung in der Causa Mané sendete der frühere Münchner Dietmar Hamann an seinen Ex-Klub. "Was ich höre, haben die Bayern schon mit dem Gedanken gespielt, ihn fristlos zu kündigen, weil es natürlich eine ganz gefährliche Situation ist", sagte der 49-Jährige vor der Partie bei "Sky Sport Austria".
Hamann führte aus: "Er ist jetzt wieder im Kader, aber man hört aus Mannschaftskreisen, dass er nicht wirklich akzeptiert ist und nicht mehr respektiert wird. Man hört auch, dass man ihm im Sommer abgeben will. Wenn das der Fall sein sollte, verstehe ich nicht, warum er dann heute im Kader steht."
















































