Ist Sadio Mané mit dem Kopf schon nicht mehr beim FC Bayern, sondern ganz woanders? Angeblich hat der Senegalese Heimweh nach dem FC Liverpool. Doch ob das stimmt, ist offen.
Sadio Mané erlebt beim FC Bayern einige turbulente Tage. Nach einem Kabinenzoff nach dem Champions-League-Hinspiel bei Manchester City (0:3), bei dem Mané seinen Teamkollegen Leroy Sané geschlagen haben soll, ist der 31-Jährige am Wochenende suspendiert gewesen und wurde mit einer hohen Geldstrafe belegt. Sportlich läuft es für den letztjährigen Sommer-Neuzugang zudem eher unterdurchschnittlich. Nach langer Verletzung konnte der Offensivmann seine Klasse nur selten zeigen.
Kein Wunder, dass in England bereits Gerüchte aufkamen, der Offensivmann könnte an einen schnellen Abschied vom deutschen Fußball-Rekordmeister denken. Über eine Rückholaktion der Reds wurde spekuliert. Ein neuester Medienbericht rückt die jüngsten Spekulationen, die vom Portal "Football Insider" kamen, nun allerdings gerade.
Wie "Bild" erfahren hat, ist für Mané eine Rückkehr zum FC Liverpool trotz der engen Verbundenheit aus sechs Jahren an der Anfield Road derzeit überhaupt kein Thema.
Daran änderten wohl weder die jüngsten Vorkommnissen um den Zoff mit Sané noch seine sportlich unzufriedenstellende Perspektive etwas.
FC Bayern: Sadio Mané unter Beobachtung
Konkret: Sowohl unter Ex-Coach Julian Nagelsmann als auch unter dem neuen Cheftrainer Thomas Tuchel darf Mané zu selten auf seiner Lieblingsposition, dem Flügel ran, wo er seine größten Stärken besitzt. Immer wieder wurde der 31-Jährige - auch aufgrund der Personalprobleme beim deutschen Fußball-Rekordmeister - in der Sturmmitte eingesetzt, mit wenig Erfolg. Mit sechs Bundesliga-Toren und einer Vorlage blieb er bislang unter den Erwartungen.
Klar ist auch: Weder Mané noch die Verantwortlichen des FC Bayern sind mit der aktuellen Situation zufrieden. Offenbar ist Mané aber gewillt, sich durchzubeißen und seinen bis 2025 datierten Vertrag weiter zu erfüllen. Ob die FCB-Bosse allerdings über den Sommer hinaus weiter mit dem 32 Millionen Euro teuren Einkauf planen, ist noch nicht bestätigt. Derzeit steht Mané unter Beobachtung.
Immerhin kann sich der Offensivmann auf die Rückendeckung seines Trainers verlassen. "Ich bin sein erster Anwalt und auch sein erster Verteidiger. Ich kenne ihn ausschließlich als absoluten Top-Profi. Jeder hat das Recht, mal einen Fehler zu machen", sagte Tuchel nach den Vorfällen in Manchester und fügte an: "Das war too much. Er hat es eingesehen, und eine Entschuldigung hat stattgefunden."





























