Die Ära Marco Reus beim BVB steht womöglich kurz vor dem Ende. Dortmunds Sportchef Sebastian Kehl bestätigte am Mittwoch, dass die Zukunft des langjährigen Leistungsträgers bei der Borussia nach wie vor in den Sternen steht.
Wie geht es mit Marco Reus beim BVB weiter? Und geht es überhaupt weiter? Nach elf Jahren im schwarz-gelben Trikot ist die Zukunft des offensiven Mittelfeldspielers weiter ungewiss. Der Vertrag des Routiniers läuft nach der Saison aus. Gespräche über eine Verlängerung haben zwar schon stattgefunden, aber nicht zu einem Ergebnis geführt.
"So weit sind wir noch nicht", bestätigte Sportchef Sebastian Kehl am Mittwoch gegenüber "Sky" die Hängepartie. Auf die Frage, ob ein neues Angebot des Klubs für Reus nach dessen schwacher Leistung im Topspiel gegen den FC Bayern womöglich in der Schwebe hängt, wurde der frühere Profi deutlich. "Ich glaube, dass beide Parteien sich sehr lange kennen und man eine generelle Ausrichtung oder auch eine Vertragsverlängerung nicht von einem Spiel abhängig machen kann", sagte Kehl.
Gleichzeitig betonte der Sportchef aber auch, dass es tatsächlich zur Trennung kommen könnte. "Ich weiß noch nicht, wie es ausgeht", sagte er mit Blick auf den Verhandlungspoker zwischen Reus und den Verantwortlichen.
Trennen Reus und den BVB noch zwei Millionen Euro?
"Sky" hatte zuvor berichtet, dass es eine Annäherung zwischen Spieler und Verein gegeben habe. Der BVB soll sein Angebot leicht verbessert haben, Reus im Gegenzug leicht auf den Klub zugekommen sein, hieß es.
Die "Sport Bild" veröffentlichte daraufhin konkrete Zahlen und behauptete, die Borussia wolle ihrem Kapitän einen stark leistungsbezogenen Vertrag mit einem Jahresgehalt in Höhe von sechs Millionen Euro bieten. Reus fordere allerdings mindestens acht Millionen Euro.
Gerüchte über eine Reus-Wechsel hatten vor allem nach der Winterpause Fahrt aufgenommen. In diesem Zuge wurde der 33-Jährige unter anderem mit Manchester United und auch Klubs in Saudi-Arabien in Verbindung gebracht.






























