Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Geht der stärkere Motor an Aston Martin?

Pikant: Mercedes könnte Hamilton für Alonso opfern

Aston Martin hat derzeit die Nase vor Mercedes in der Formel 1
Aston Martin hat derzeit die Nase vor Mercedes in der Formel 1
Foto: © IMAGO/Gongora
12. März 2023, 13:22
sport.de
sport.de

Muss Lewis Hamilton seine Titelambitionen in der Formel 1 hinten anstellen, weil Mercedes nicht dem schwächelnden Werksteam, sondern möglicherweise dem fulminanten Aston-Martin-Rennstall mit Routinier Fernando Alonso den Vorzug gibt, um wenigstens bei der Konstrukteurs-Meisterschaft mit dem stärksten Antrieb zu punkten? Ein entsprechender Bericht macht derzeit die Runde.

Eigentlich wollte Lewis Hamilton nach den Rückschlägen in den letzten beiden Jahren mit Mercedes wieder angreifen und in der gerade begonnenen Saison 2023 am besten sogar seinen achten und damit alleinigen Rekord-Titel in der Fahrer-WM anpeilen. Doch die Schwarzpfeile haben erneut mit Problemen zu kämpfen. Und nun gibt es sogar einen Bericht, laut dem Hamiltons Ziel in noch weitere Ferne rücken könnte.

Wie die spanische Nachrichtenseite "theobjective.com" berichtet, denkt Mercedes darüber nach, den Formel-1-Überfliegern von Aston Martin, die mit einem Mercedes-Motor im Heck fahren, den Vorzug vor dem eigenen Rennstall zu geben.

Der Grund: Während die diesjährigen Schwarzpfeile bislang nicht überzeugen konnten, zeigte sich Aston Martin im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und gilt als möglicher Titelanwärter.

Beim Saisonauftakt in Bahrain wurde Fernando Alonso Dritter hinter dem starken Red-Bull-Team. Sein Kollege, der wegen einer schweren Handgelenksverletzung erst spät in den AMR23 gestiegene Lance Stroll, holte trotz der Blessuren überraschend Platz sechs.

Holt Alonso seinen dritten WM-Titel in der Formel 1?

Die ambitionierten Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und George Russell wurden dagegen "nur" Fünfter beziehungsweise Siebter - zu wenig für die Ansprüche des deutschen Motorenbauers. Dieser soll deshalb die Situation beim Mercedes-Team ganz genau beobachten. Demnach bleibt Hamilton und Co. noch eine Frist von zwei Rennen, um sich deutlich verbessert und wettbewerbsfähiger zu zeigen.

Gelingt das nicht, könnte Aston Martin bei der Motorenlieferung priorisiert werden, heißt es beim spanischen Portal. Konkret würde das bedeuten, dass die besten Antriebe dann nicht wie zuletzt an Hamilton/Russell gehen würden, die bei den Testfahrten bis zu vier PS mehr als Alonso zur Verfügung gehabt haben sollen, sondern an das Team des Spaniers.


Mehr dazu: Kuriose Statistik belegt: Deshalb wird Alonso Formel-1-Weltmeister


Ob Mercedes allerdings tatsächlich Hamilton und die Chancen des werkseigenen Teams opfert, um Alonso zu seinem dritten WM-Titel zu verhelfen, ist fraglich.

Schwarzpfeil-Chef Toto Wolff hatte zuletzt radikale Änderungen am W14 angekündigt, Hamilton selbst hatte die Mercedes-Designer derweil kritisiert, dass sie nicht auf ihn gehört hätten.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Newsticker

Alle News anzeigen