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"So korrekt wie möglich in einem so schwierigen Sport"

Mick Schumacher gemobbt? Steiner spricht Klartext

Haas-Teamchef Günther Steiner und Mick Schumacher waren nicht immer komplett einer Meinung
Haas-Teamchef Günther Steiner und Mick Schumacher waren nicht immer komplett einer Meinung
Foto: © IMAGO/nordphoto GmbH / Bratic
01. März 2023, 17:25
sport.de
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In der Netflix-Dokuserie "Drive to survive" gehört Haas-Teamchef Günther Steiner schon länger zu den Hauptcharakteren. Auch der oft harsche Umgang mit Ex-Haas-Pilot Mick Schumacher während der Formel-1-Saison 2022 spielt dabei eine Rolle. Mobbing-Vorwürfe aus dem Schumacher-Lager weist Steiner aber vehement von sich.

Haas-Teamchef Günther Steiner und sein Ex-Pilot Mick Schumacher waren nicht immer komplett einer Meinung. Um das festzustellen, bedurfte es sicher nicht der Netflix-Serie "Drive to survive". Die Mobbing-Vorwürfe, die Teile des Schumacher-Lagers gegenüber Steiner und Teambesitzer Gene Haas basierend auf Darstellungen in der Serie erhoben, streitet der Teamchef jedoch klar ab.

"Das ist nicht Mobbing. Mobbing brauchen wir nicht machen, denn am Ende ist er unser Fahrer", stellte Steiner im exklusiven Interview mit RTL/ntv und sport.de klar.

Haas-Teamchef Steiner über Mick-Kritik: "Man muss auch mich verstehen"

Der 57-jährige Südtiroler habe "Verständnis für die Schumacher-Fans", wie er betonte: "In der Hitze des Gefechts wird manchmal etwas gesagt, das man eine Stunde später nicht mehr sagt. Aber Mobbing? Absolut nicht."

Mit Kritik an seiner Person kann Steiner laut eigener Aussage gut leben. "Wenn man die Gespräche nach einem frustrierenden Rennen oder einem großen Crash herausnimmt, muss man versuchen, auch mich zu verstehen", sagte er und merkte an: "Ich glaube: Wie wir es gemacht haben, war so korrekt wie möglich in einem so schwierigen Sport."

Ob die Darstellung seiner Person in der Netflix-Doku "Drive to survive" der Realität entspricht oder zugespitzt ist, konnte Steiner übrigens nicht sagen. "Ich habe es nicht gesehen. Unsere Leute haben es sich aber angeschaut und kontrolliert. Deswegen kann man wohl sagen: Es ist vielleicht für das TV hergerichtet, aber die Basis stimmt sicher. Da war nichts aus dem Rahmen gebracht."

Haas-Teamchef Steiner traut Mick das Formel-1-Comeback zu

Nach der schwierigen vergangenen Saison ersetzte Haas Schumacher durch Nico Hülkenberg. Schumacher, der in seinem zweiten Jahr bei Haas mehrere Unfälle verschuldete, aber auch immer wieder von taktischen Fehlern des Teams zurückgeworfen wurde, ist mittlerweile bei Mercedes als Ersatzpilot untergekommen.

Seine direkte Art und Weise will Steiner auch für die Fahrerpaarung Kevin Magnussen/Nico Hülkenberg beibehalten. "Wenn sich die zwei Jungs gegenseitig ins Auto fahren, werden die genauso behandelt wie jeder andere. Was soll da anders sein? Ich habe meinen Stil nicht für mich geändert."

Ein Comeback in der Königsklasse traut Steiner seinem Ex-Piloten allemal zu. "Er hat sich in eine sehr gute Position gebracht bei Mercedes als Reservefahrer. Wenn du nicht da bist, wirst du sehr schnell vergessen. Er ist da", erklärte Steiner: "Mercedes ist Motorenlieferant für mehrere Kundenteams. Wenn da mal was passiert und er zum richtigen Moment am richtigen Ort ist, kann er zeigen, was er kann."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

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