Seinen Wechsel zum FC Chelsea dürfte Pierre-Emerick Aubameyang mittlerweile bereuen. Der frühere BVB-Torjäger ist bei den Blues aufs Abstellgleis geraten und soll so bald wie möglich weg. Eine Entwicklung, die Ex-Nationalspieler Michael Rummenigge nicht überrascht.
Als Borussia Dortmund in der vergangenen Woche den FC Chelsea empfing, war Pierre-Emerick Aubameyang zum Zuschauen verdammt: Der Gabuner wurde aus dem Champions-League-Kader der Londoner für die K.o.-Phase der Königsklasse gestrichen. Ein Wiedersehen mit dem BVB fiel daher flach.
Trainer Graham Potter plant nicht mehr mit dem 33-Jährigen, der erst Anfang September 2022 für rund zwölf Millionen Euro vom FC Barcelona an die Stamford Bridge gewechselt war, um wieder mit Thomas Tuchel zusammenarbeiten zu können. Der deutsche Übungsleiter wurde jedoch kurz darauf entlassen.
Nach nur 17 Einsätzen (drei Tore) steht bereits eine Trennung im Raum, Klubs aus der US-amerikanischen MLS (u.a. Los Angeles FC) sollen an Aubameyang Interesse zeigen. Es wäre sein dritter Transfer binnen 13 Monaten.
Rummenigge rechnet mit Ex-BVB-Star Aubameyang ab
Der frühere Borussia-Star Michael Rummenigge sieht Aubameyangs Sprunghaftigkeit durchaus kritisch. "Wenn sich dies derart häuft, kann das nicht an den Vereinen liegen", erklärte der 59-Jährige im Gespräch mit dem "Sportbuzzer".
Er halte den einstigen Torschützenkönig der Bundesliga zwar "für einen guten Spieler", allerdings habe es bei Aubameyang "zu absolutem Top-Niveau nicht gereicht", betonte Rummenigge.
An einen neuen Anlauf bei den Blues glaubt der gebürtige Lippstädter nicht: "Im Alter von nun 33 Jahren kann ich mir nicht vorstellen, dass er bei Chelsea noch einmal angreift." Eher werde es Aubameyang "in den arabischen Raum oder in die USA ziehen."
Der Vertrag des erfahrenen Stürmers in London ist noch bis 2024 gültig.



























