Es war nicht der Samstagnachmittag des FC Bayern. Die Münchner unterlagen nicht nur mit 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach, sondern mussten sich nach der Partie auch noch den Spott des (englischsprachigen) Gladbacher Twitter-Accounts gefallen lassen.
Der FC Bayern kann einfach nicht gegen Borussia Mönchengladbach gewinnen. Fast zwei Jahre ist der letzte Sieg des ansonsten so erfolgsverwöhnten deutschen Fußball-Rekordmeisters gegen die Fohlenelf mittlerweile her. Auch an diesem Wochenende hatte wieder die Borussia die Nase vorn.
3:2 hieß es am Ende, nachdem die Münchner bereits im Hinspiel nicht über ein 1:1 hinausgekommen waren, weil sie reihenweise am damaligen Gladbacher Schlussmann Yann Sommer gescheitert waren.
Nun steht Sommer zwar seit dem Winter als Ersatz für den verletzten Manuel Neuer im Bayern-Tor, dennoch gingen erneut die FCB-Profis als Verlierer vom Feld. Anlass genug für das englischsprachige Twitter-Konto der Gladbacher mit einem höhnischen Posting zu reagieren.

Dazu postete der Account @borussia_en ein Bild, das Bayerns Vorstandsboss Oliver Kahn zeigt, wie dieser im Ärger über den damaligen späten Ausgleich zum 2:2 gegen den BVB im Oktober 2022 von seinem Sitz rutscht, garniert mit dem neckischen Spruch: "When you buy Sommer, but still can't beat Gladbach". Zu Deutsch: "Wenn Du Sommer kaufst, aber Gladbach trotzdem nicht besiegen kannst."
Gladbach-Posting macht die Runde
Schnell machte das Posting in den Sozialen Medien die Runde. Rund fünf Stunden nach Abpfiff war der Seitenhieb bereits mehr als 2,9 Millionen Mal angezeigt worden und wies weit über 110.000 "Gefällt mir"-Angaben auf (Der Tweet im Original).
"Haben die nicht gemacht", postete ein User als Reaktion mit lachenden Smileys als Reaktion auf den Tweet. Andere warnten die Borussia: "Achtung, nächste Woche schlägt wieder der Bayern-Fluch zu". Eine Anspielung darauf, dass die Fohlenelf nach Erfolgen gegen die Münchner in der Folge nicht selten (vermeintlich) leichtere Spiele abschenkte.
Der im Tweet erwähnte Sommer, für den der Rekordmeister acht Millionen Euro an den Niederrhein überwies, sprach nach der Partie von einem "Rückschlag, den wir schlucken müssen. Der Spielverlauf war heute gegen uns. Wir müssen heute analysieren und nach vorne schauen."



























