Sean Payton ist erst vor wenigen Tagen als neuer NFL-Headcoach der Denver Broncos bestätigt worden. Am Montag trat er in seiner neuen Funktion erstmals vor die Presse und konnte sich eine Spitze gegen Vorgänger Nathaniel Hackett nicht verkneifen.
Payton betonte bei der Pressekonferenz explizit, dass das Spielmanagement zu seinen ganz großen Stärken zähle, sodass es nicht wieder zu skurrilen Szenen im Empore Field kommt. "Ich gehe nicht davon aus, dass das Publikum, die 30-Sekunden-Spieluhr herunterzählen muss", scherzte der neue Broncos-Trainer.
Mit diesen Worten stichelte Payton gegen seinen Vorgänger Nathaniel Hackett, der am 26. Dezember 2022 nach einer 4:11-Bilanz seinen Hut nehmen musste. Die Amtszeit des gebürtigen Kaliforniers wurde von zwei groben Fehlern überschattet.
Gleich am ersten NFL-Spieltag unterlief dem Headcoach-Novizen der erste folgenschwere Fauxpas. In der Partie gegen die Seattle Seahawks (16:17) ließ Hackett die Uhr kurz vor Spielende unnötig lange runterlaufen, obwohl er noch drei Auszeiten besaß. Damit hatte er entscheidenden Anteil an der Niederlage.
Eine Woche später feierte Denver einen 16:9-Heimsieg gegen die Houston Texans. Doch auch in diesem Match fiel Hackett durch unnötige Verzögerungen auf. In der Folge zählten die eigenen Zuschauer die Sekunden auf der Playclock herunter, was wirklich demütigend für den damaligen Trainer war.
Sean Payton will NFL-Superstar Russell Wilson wiederbeleben
Unter Sean Payton sollen diese bizarren Situationen der Vergangenheit angehören. Auf der Pressekonferenz versprach der langjährige Coach der New Orleans Saints außerdem, Quarterback Russell Wilson zu alter Stärke zu verhelfen.
Der Neuzugang hat nach Peytons Meinung im letzten Jahr underperformt, weil das Spiel nicht auf ihn zugeschnitten war – ein weiterer Seitenhieb gegen Vorgänger Hackett. "Keiner von uns möchte in einer Karaoke-Bar mit einem Lied sein, dessen Worte er nicht kennt."
NFL-Star Wilson musste in seiner Debütsaison verstärkt aus der Pocket heraus agieren, obwohl er seine Stärken im Herausrollen hat. Peyton will diese Qualitäten fortan stärker ins Spiel der Broncos integrieren. "Ich möchte Pläne sehen, mit denen er sich wohlfühlt", erklärte der 59-Jährige.



































