Die Dallas Cowboys haben nach dem Playoff-Aus in der Divisional Round erste Konsequenzen gezogen. Das NFL-Team trennt sich nur wenige Tage nach der 12:19-Niederlage gegen die San Francisco 49ers von sechs seiner Trainer.
Unter den Assistenztrainern, die zur neuen Saison den Klub verlassen müssen, finden sich mit Joe Philbin, der in der Vergangenheit als Headcoach der Miami Dolphins und der Green Bay Packers fungierte, durchaus prominente Namen. Getroffen hat es zudem Leon Lett. Der frühere Defensive Tackle gewann mit den Cowboys als aktiver Spieler dreimal den Super Bowl.
"Das waren schwierige Entscheidungen wegen des großen Respekts, den ich für jeden von ihnen als Trainer und Mensch habe, kombiniert mit den Erfahrungen, die wir alle zusammen durchgemacht haben", kommentierte Dallas-Headcoach Mike McCarthy den Trainer-Exodus in einem Statement.
Die sechs Assistenten besaßen allesamt Verträge, die nach der aktuellen Saison auslaufen, weshalb ihnen die Cowboys keine Abfindung schuldig sind.
Die Suche nach geeigneten Nachfolgern dürfte allerdings viel Zeit in Anspruch nehmen - zumal auch noch der Verlust von Defensivkoordinator Dan Quinn und Offensivkoordinator Kellen Moore droht. Die beiden Übungsleiter streben einen Posten als Cheftrainer an.
NFL-Headcoach vor richtungsweisender Saison
Mike McCarthy wird die Trennung von seinen Assistenten aufmerksam zur Kenntnis genommen haben. Der NFL-Headcoach heuerte im Januar 2020 als Nachfolger Jason Garrett bei "America's Team" an und unterschrieb damals einen frischen Fünfjahresvertrag.
Nach zuletzt zwei Saisons, in denen die Cowboys die Regular Season mit 12-5 beendeten, um dann in den Playoffs früh zu scheitern, muss McCarthy mit seiner Truppe in der kommenden Spielzeit abliefern.
Immerhin: Der 59-Jährige hat es schon einmal bis in den Super Bowl geschafft. 2011 triumphierte er dort mit den Green Packers über die Pittsburgh Steelers.



































