American Football ist ein insbesondere von Männern geliebter Sport, dessen Fans nicht selten eine konservative Einstellung pflegen. Deshalb ist die NFL in den USA nicht unbedingt der Ort, an dem die LGBTIQ+-Community wirklich zur Geltung kommt.
Und doch gibt es eine Pionierin: Cheerleader Justine Lindsay. Denn sie ist eine Transfrau. Heimlich still und leise etablierte sich die 30-Jährige als Teil der Show.
Seit März 2022 ist sie Teil der Top Cats, einer professionellen Cheerleader-Gruppe. Nun tritt sie als eine der 30 versierten Tänzerinnen im Vorfeld der Heimspiele der Carolina Panthers auf.
Trotz einiger Sorgen zu Beginn wurde der US-Amerikanerin schnell klar, dass sie vorurteilsfrei ihren Weg in der Liga machen kann, wie sie im Interview mit dem "Spiegel" erzählte: "Ich wurde mit offenen Armen akzeptiert."
Cheerleader macht anderen Mut: "Es gibt keine Grenzen"
Lindsay stellt dabei selbstbewusst klar, dass es nur mit dem richtigen Mindset möglich war, in diese Position zu kommen: "Es gibt keine Grenzen. Ihr mögt vielleicht denken, ihr seid nicht gut genug. Aber ihr seid gut genug. Ich finde, im Jahr 2023 spielt die Geschlechtsidentität keine große Rolle mehr, solange du deinen Träumen nachgehen kannst und standhaft an das glaubst, was dir wichtig ist."
Ganz so selbstverständlich nimmt der Cheerleader aber nicht jede Nachricht. Als sie die Info bekam, dass sie sich im Casting gegen die 100 anderen weiblichen Bewerberinnen durchgesetzt hatte, wurde sie laut eigener Aussage ohnmächtig.















