Schlechte Nachrichten für Deutschlands Biathlon-Fans: Die für Mitte Januar geplanten Rennen des IBU-Cups am Großen Arbersee können in diesem Jahr nicht wie geplant stattfinden. Schneemangel macht eine Austragung unmöglich.
Wie der Biathlon-Weltverband mitteilte, müssen die geplanten IBU-Cup-Rennen rund um das Hohenzollern Skistadion aufgrund von Schneemangel abgesagt werden.
Der Verband reagierte umgehend und verlegte die Rennen ins slowenische Pokljuka, wo bereits am kommenden Wochenende der Weltcup-Zirkus gastiert.
Besonders bitter ist die Verlegung für die deutschen Profis, die in diesem Jahr in der "2. Liga" des Biathlon-Zirkus an den Start gehen.
Der Halt nahe der tschechischen Grenze war das einzige geplante Event im IBU-Cup auf deutschem Boden im Rahmen der Saison 2022/23.
Biathlon: Prominente Namen im IBU-Cup unterwegs
Zu den DSV-Profis, die in diesem Jahr schon im Unterbau des Weltcups starteten, zählen unter anderem Vanessa Hinz, Janina Hettich-Walz, Selina Grotian, Marion Wiesensarter, Philipp Horn, Lucas Fratzscher und Dominic Schmuck.
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Ärger um die Bedingungen auf deutschem Boden hatte es zu Beginn des Jahres schon bei der Tour de Ski der Langläufer gegeben. Sie wurden in Oberstdorf mit zweistelligen Plus-Graden konfrontiert, über die sich einige Athleten und Verantwortliche echauffierten.
Zudem leidet auch Oberstdorf unter akutem Schneemangel. Um die Rennen der Tour de Ski überhaupt austragen zu können, mussten die Veranstalter auf tonnenweise Kunstschnee zurückgreifen. Nur mit diesem konnten die Piste im tiefsten Bayern einigermaßen ordnungsgemäß angelegt werden.
Doch trotz der Bemühungen hagelte es Kritik. Unter anderem vom norwegischen Langlauf-Manager Espen Bjervig, der für die Wettkämpfe "natürlichen Schnee und einen echten Winter" forderte.

