Nach vier Jahren kehrt Daniel Ricciardo bekanntlich zu Red Bull zurück; als Test- und Ersatzfahrer, wie kurz nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi bekannt gegeben wurde. Der Konstrukteursweltmeister in der Formel 1 überraschte mit der Rückholaktion des Australiers, der mit dem Team sieben seiner acht Grand-Prix-Siege holte. Ist nun etwa auch der Stammplatz von Sergio Pérez neben Max Verstappen in Gefahr?
Dass sich der Druck auf den Mexikaner, der in der Fahrerwertung hinter Max Verstappen sowie Ferrari-Star Charles Leclerc "nur" Dritter wurde, nun deutlich erhöhen könnte, daran glaubt Sergio Pérez im Gespräch mit "Sky" nicht.
"Ich bin da sehr entspannt, wirklich. Druck haben wir doch sowieso die ganze Zeit. Für mich ändert sich jetzt überhaupt nichts", so der Teamkollege von Doppelweltmeister Verstappen.
Pérez hatte in diesem Jahr selbst zwar ordentliche elf Podiumsplätze eingefahren, blieb hinter dem 15-maligen Rennsieger Max Verstappen aber meilenweit zurück.
Ricciardo fuhr fünf Jahre lang als Stammfahrer für Red Bull
Auch atmosphärisch hatte es in den letzten Monaten einige Spannungen zwischen Checo und dem Niederländer gegeben. Zwischen Verstappen und Ricciardo hingegen soll in der Vergangenheit zumeist eine fast freundschaftliche Stimmung geherrscht haben.
"Es ist eine großartige Leistung des Rennstalls, einen Fahrer wie ihn [Daniel Ricciardo, Anm. d. Red.] wieder im Team zu haben. Er ist ein super Kerl und wird uns als Team weiterhelfen", freute sich Pérez in dem TV-Interview über das Comeback des Honey Badgers bei den Roten Bullen.
Der 32-Jährige bezeichnete es zudem als schön, Ricciardo wieder an Bord zu haben und unterstrich abschließend erneut, dass sich für ihn "nichts ändern" werde.
Daniel Ricciardo fuhr zwischen 2014 und 2018 fünf Jahre lang als Stammfahrer für das österreichisch-britische Team, wurde dabei zweimal Dritter in der Fahrerwertung.


