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Zukunft des BVB-Stars offener denn je

Darum steht Raphael Guerreiro bei der WM im Schaufenster

BVB-Star Raphael Guerreiro steht bei der Fußball-WM im Schaufenster
BVB-Star Raphael Guerreiro steht bei der Fußball-WM im Schaufenster
Foto: © IMAGO/MB Media
06. Dezember 2022, 15:51
sport.de
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Raphael Guerreiro ist einer von drei verbliebenen Profis von Borussia Dortmund bei der Fußball-WM 2022 in Katar. Ob der Portugiese nach dem Turnier noch einmal zum BVB zurückkehrt, ist offen. Spätestens im Sommer stehen die Zeichen wohl auf Trennung.

59 Länderspiele für Portugal hat Raphael Guerreiro von Borussia Dortmund bislang in seiner Vita stehen. Am Dienstag (20:00 Uhr), im Achtelfinale der Fußball-WM gegen die Schweiz, wird wohl das 60. dazukommen - ein schönes rundes Jubiläum für den BVB-Profi.

Dass Guerreiro bei den Portugiesen seinen Startelfplatz für das erste K.o.-Duell nahezu sicher hat, hat er auch dem Pech eines jungen Teamkollegen zu verdanken: Nuno Mendes, in der Linksverteidiger-Hierarchie von Trainer Fernando Santos eigentlich vor Guerreiro angesiedelt, laboriert an einer Oberschenkelverletzung.

Die WM ist für den 19 Jahre alten Newcomer von Paris Saint-Germain gelaufen. Rund zwei Monate wird er ausfallen.

Verlässt Raphael Guerreiro den BVB?

Für Guerreiro, der den angeschlagenen Mendes schon im Auftaktspiel gegen Ghana (3:2) vertrat, gegen Uruguay (2:0) als Einwechselspieler ersetzte und gegen Südkorea (1:2) geschont wurde, bedeutet das wohl mindestens ein weiteres Spiel im WM-Schaufenster.

Der 28-Jährige selbst rechnet aber mit noch mehr Partien seiner Selecao in Katar. "Wir sind sind auf dem richtigen Weg in Richtung Weltmeister-Titel", sagte Guerreiro bereits nach dem Ghana-Spiel bei "CNN Portugal".

Der Europameister von 2016 spielt bei seiner zweiten WM-Endrunde auch um seine persönliche Zukunft. Guerreiros Vertrag beim BVB läuft aus. Viele Argumente für eine Verlängerung sammelte er im zurückliegenden Halbjahr einmal mehr nicht.

Unterirdische Zweikampfwerte bei BVB-Debakel

Technisch ist Guerreiro zwar immer noch einer der besten Spieler im Dortmunder Kader. Seine seit jeher ausbaufähigen Defensivqualitäten schienen zuletzt aber weiter nachzulassen - oder aber die Bereitschaft, Einsatz zu zeigen und sie bestmöglich einzubringen.

Beim 2:4-Debakel des BVB gegen Borussia Mönchengladbach vor der WM-Pause gewann er gerade einmal 17 Prozent seiner Zweikämpfe - ein unterirdischer Wert für einen nominellen Verteidiger.

Auch in Katar verzeichnen die Statistiker für Guerreiro einen Zweikampfwert von 57 Prozent - nur knapp über dem von Offensivakteuren wie Cristiano Ronaldo (52 Prozent) oder Bruno Fernandes (50 Prozent).

Zum Vergleich: Portugals Rechtsverteidiger Joao Cancelo gewann im bisherigen Turnier 73 Prozent seiner direkten Duelle.

BVB: Raphael Guerreiro wohl erneut ein Verkaufskandidat

Beim BVB soll die Zukunft Guerreiros angesichts der Diskrepanz zwischen offensiven Glanzmomenten, immerhin sechs Scorerpunkten in 18 Pflichtspielen im Vereinstrikot verbuchte er 2022/2023 bereits, und seinen Schwächen in der Defensive laut "Ruhr Nachrichten" kontrovers diskutiert werden.

Schon im zurückliegenden Sommer galt er als Verkaufskandidat. Wirklich wechselwillig zeigte sich Guerreiro allerdings nicht, auch weil er sich mit seiner Familie in Dortmund dem Vernehmen nach sehr wohlfühlt.

Nichtsdestotrotz steht Guerreiro für die kommende Winter-Transferperiode im Januar wohl wieder auf der Liste möglicher Abgänge - zumal der BVB Stand jetzt nur noch dann eine Ablösesumme für ihn kassieren könnte.

Kommt der BVB-Nachfolger für Raphael Guerreiro aus Gladbach?

Mit Premier-League-Kellerkind Leeds United wurde in englischen Medien bereits ein potenzieller Interessent für einen Winter-Wechsel gehandelt. Andere Klubs von der Insel, darunter das neureiche Newcastle United, sollen eher auf einen ablösefreien Transfer im Sommer spekulieren.

Der BVB wiederum hat mit Ramy Bensebaini von Borussia Mönchengladbach Medienberichten zufolge bereits einen potenziellen Nachfolger für die linke Abwehrseite an der Angel - abhängig vom weiteren Verlauf in der Causa Guerreiro sowie beim aussortierten Nico Schulz für den Winter oder den Sommer.

Bei der WM werden die BVB-Verantwortlichen jedenfalls genau hinschauen - und insgeheim wohl hoffen, dass sich Guerreiro mit Portugal noch etwas länger ins Schaufenster stellt.

Tobias Knoop

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