Erst vor wenigen Tagen spielte Benjamin Pavard öffentlich mit dem Gedanken, den FC Bayern München zu verlassen. Laut der spanischen Sportzeitung "Sport" hat der Abwehrspieler damit den FC Barcelona auf den Plan gerufen. Ein Wechsel könnte demnach noch im Winter zustande kommen. Doch es gibt einen Haken.
Die Ansage, die Benjamin Pavard in Richtung des FC Bayern machte, war unmissverständlich. "Ich bin nicht dagegen, ein neues Projekt zu entdecken. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit. Warum nicht ein neues Land, eine neue Kultur entdecken?", verriet der Abwehrspieler vor wenigen Tagen im Interview mit der französischen Sportzeitung "L'Équipe".
Das Sportprojekt müsse interessant sein, er stelle das sportliche Thema über alles, sagte Pavard weiter.
Mit diesen öffentlichen Aussagen hat der französische WM-Fahrer offenbar das Interesse des FC Barcelona geweckt. Laut dem spanischen Sportblatt "Sport" sondieren die Katalanen aktuell den Markt nach einem Rechtsverteidiger, der schon im Winter kommen könnte.
"Sport": Bayern-Star Benjamin Pavard würde gerne zum FC Barcelona kommen
Pavard, dessen Vertrag in München bis 2024 läuft, würde sehr gerne kommen - und Barca habe Pavard aufgrund seiner Bereitschaft, Deutschland zu verlassen, auf dem Schirm, schrieb "Sport" konkret.
Beim FC Bayern kam Pavard, der in den vergangenen Saisons meist gesetzt war, in der laufenden Runde häufig nur von der Bank. Dabei setzte ihn Bayern-Trainer Julian Nagelsmann oft als Rechtsverteidiger ein. Pavard hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, dass er sich eigentlich im Abwehrzentrum wohler fühle.
Ob Pavard also für die Suche des FC Barcelona nach einer Dauerlösung für die rechte Verteidigerposition wirklich in Frage kommt, bleibt also abzuwarten. Zumal auch der FC Chelsea und Real Madrid als Interessenten für den Bayern-Star gelten.
Neben Pavard sind laut "Sport" auch Diogo Dalot von Manchester United und Juan Foyth vom FC Villarreal Kandidaten beim FC Barcelona. Zudem soll Barca Jeremie Frimpong von Bayer Leverkusen und Wilfried Singo vom FC Turin beobachten. Gegen einen Frimpong-Transfer soll jedoch sprechen, dass der Niederländer eher im Mittelfeld angesiedelt ist. Auch Frimpongs Marktwert von knapp 25 Millionen Euro könnte sich für Barca als zu hoch erweisen.


























