Abwehrspieler Benjamin Pavard hat sich mit durchaus brisanten Aussagen in Richtung Weltmeisterschaft verabschiedet. Beim FC Bayern scheint nun eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Franzosen unmöglich, heißt es aus einem neuesten Medienbericht.
"Ich bin nicht dagegen, ein neues Projekt zu entdecken, vielleicht ist es jetzt an der Zeit. Warum nicht ein neues Land, eine neue Kultur entdecken?", gab sich Benjamin Pavard im Interview der französischen Sportzeitung "L'Equipe" am vergangenen Freitag äußerst offen für einen Abschied vom FC Bayern.
Der 26-Jährige hat beim deutschen Rekordmeister noch einen Vertrag bis zum Sommer 2024. Nach seiner Aussage hat es bisher keine Gespräche über eine mögliche Verlängerung gegeben. Die wird es nach Angaben von TV-Sender "Sky" auch nicht mehr geben, das jüngste Interview habe die Verantwortlichen des FC Bayern darin noch einmal bestärkt. Intern seien die Aussagen als äußerst "unnötig" aufgefasst worden, heißt es.
FC Bayern hat Nachfolger bereits im Kader
In München dürfte Benjamin Pavard damit im kommenden Sommer einer der sicheren Verkaufskandidaten sein, bei einem passenden Angebot werde man ihn ziehen lassen. Dass man den Rechtsverteidiger schon nach der WM im Winter ziehen lässt, gilt jedoch als unwahrscheinlich. In Noussair Mazraoui hat der FC Bayern aber schon im vergangenen Sommer einen Nachfolger für die rechte Abwehrseite unter Vertrag genommen.
Zudem verlängerte der Branchenprimus zuletzt mit Eigengewächs Josip Stanisic. Alle drei Rechtsverteidiger des FC Bayern sind übrigens in Katar für ihre Nationalmannschaften am Ball: Pavard für Frankreich, Mazraoui für Marokko und Stanisic für Kroatien.
Dass sich allmählich die Zeit von Benjamin Pavard beim FC Bayern dem Ende nähert, hängt wohl auch damit zusammen, dass der Weltmeister von 2018 mit seiner Rolle als Rechtsverteidiger unzufrieden sein soll. Statt auf der rechten Abwehrseite sieht sich Pavard als Innenverteidiger. Die zwei Positionen in der Zentrale sind im Team von Cheftrainer Julian Nagelsmann aber durch seine Landsmänner Dayot Upamecano und Lucas Hernández sowie durch Neuzugang Matthijs de Ligt besetzt.




























