Marco Reus hat sich nach der verpassten Nominierung für die Fußball-WM in Katar zu Wort gemeldet. Auch Bundestrainer Hansi Flick kommentierte das Aus des BVB-Kapitäns.
Marco Reus bleibt der Pechvogel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Nach seiner Sprunggelenksverletzung aus dem September wurde der BVB-Kapitän nicht mehr rechtzeitig fit für die WM in Katar.
"Nach dem erneuten Rückschlag am Sonntag im Training haben alle Beteiligten in den letzten Tagen alles Mögliche versucht, um meine Teilnahme an der WM doch noch möglich zu machen. Jedoch hat es mit meinem lädierten Knöchel nicht für die WM gereicht", schrieb der 33-Jährige in den sozialen Medien.
Die Leidenszeit des BVB-Stars im Kreise der Nationalmannschaft geht damit weiter. Schon 2014 verpasste Reus die WM-Endrunde in Brasilien verletzungsbedingt.
Die EM 2016 hatte Reus wegen einer Schambeinentzündung nicht spielen können. Beim Confederations Cup ein Jahr darauf war er wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen. Auf die Europameisterschaft 2021 hatte Reus dann freiwillig verzichtet.
Das sagt Hansi Flick zum WM-Aus von BVB-Kapitän Marco Reus
Trotz der Nicht-Berücksichtigung bedankte sich der 48-fache Nationalspieler bei Bundestrainer Hansi Flick und Mannschaftsarzt Jochen Hahne.
"Am Schluss mussten wir allerdings alle einsehen, dass es nicht reicht. Ich wünschte es wären schönere News, die ich mit euch teilen könnte, jedoch ist es leider nicht zu ändern. Und das muss ich und alle anderen akzeptieren. Ein großer Traum von mir ist damit leider geplatzt!", stellte Reus klar.
Auf der Pressekonferenz des DFB äußerte sich auch Flick zur Personalie Marco Reus.
"Es tut uns einfach weh, weil wir seine Qualität gut gebrauchen können. Ich habe schon oft gesagt, wie sehr ich ihn als Fußballer schätze. Mit seiner Gabe, die er gerade im letzten Drittel hat, tut er jeder Mannschaft gut. Er wird uns fehlen", sagte der Bundestrainer.





























