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Remis gegen Wolfsburg

Bayer Leverkusen verpasst Befreiungsschlag

Bayer Leverkusen ohne Sieg gegen den VfL Wolfsburg
Bayer Leverkusen ohne Sieg gegen den VfL Wolfsburg
Foto: © IMAGO/Darius Simka
22. Oktober 2022, 17:32

Bayer Leverkusen kommt unter Xabi Alonso weiter nicht in Schwung. Auch gegen Wolfsburg reichte es nicht zum Sieg.

Xabi Alonso wischte sich den Mund ab, schaute bedient aufs Spielfeld, applaudierte dann aber den wieder etwas versöhnlicher gestimmten Fans. Auch unter dem Ex-Weltmeister sucht Bayer Leverkusen weiter den Weg aus der Krise. Gegen einen überaus biederen VfL Wolfsburg erreichte der weiterhin verunsicherte Champions-League-Teilnehmer lediglich ein 2:2 (1:1).

"Wir haben endlich mal Kampf und Moral gezeigt. So geht es nach oben", sagte Bayer-Keeper Lukas Hradecky. Die Leverkusener hatten nach dem 1:5 bei Eintracht Frankfurt in der Tat Charakter bewiesen, einen Befreiungsschlag aber verpasst. Und das auch, weil sich eine unerklärliche Schwäche vom Elfmeterpunkt fortsetzte.

Moussa Diaby vergab zunächst kläglich einen Handelfmeter (10.) und brachte Bayer in der 17. Minute dann in Führung. Wolfsburg kam in der 28. Minute durch das Eigentor von Robert Andrich zum schmeichelhaften Ausgleich und ging durch Kapitän Maximilian Arnold (54., Foulelfmeter) gar in Führung. Jeremie Frimpong (76.) rettete Bayer wenigstens einen Punkt.

Wolfsburger Arroganz-Anfall bei der Anreise

"Es ist positiv, dass wir nach dem 1:2 verdient zurückgekommen sind. Aber klar, Elfmeter müssen wir auch trainieren", sagte Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes. Leverkusen verließ zumindest bis Sonntag die Abstiegszone, die Wölfe bauten ihre Mini-Serie auf fünf Pflichtspiele ohne Niederlage aus.

Früh im Spiel erhielt Bayer die Mega-Chance zur Führung. Diaby dribbelte bis zur Grundlinie, seine Hereingabe wehrte Micky van de Ven mit der Hand ab. Der Bayer-Angreifer trat selbst an - und schoss deutlich am Tor vorbei. Leverkusen blieb vor 26.294 Zuschauenden, darunter Bundestrainer Hansi Flick, aber dran.

Wolfsburg war zunächst nur in der Defensive gebunden. Es war nicht das einzige Negative: Die Gäste hatten sich bei der Anreise einen Ignoranz- und Arroganz-Anfall geleistet.

Mehrere VfL-Teammitglieder hatten im ICE keine Mund- und Nasenbedeckung getragen, zudem sollen sich Spieler despektierlich gegenüber dem Bahnpersonal verhalten haben. In einer Stellungnahme sprach der VfL von "nicht zu tolerierendem Fehlverhalten". Der Klub bat um Entschuldigung und kündigte eine Aufarbeitung an.

Verdienter Ausgleich durch Frimpong

Dem Leverkusener Zug zum Tor war die Wolfsburger Hintermannschaft in der 17. Minute nicht mehr gewachsen: Diaby spielte mit Schick-Vertreter Adam Hlozek einen simplen Doppelpass, lief allein auf Casteels zu und tunnelte den Belgier.

In der 28. Minute wurde das frische Selbstvertrauen der Werkself allerdings auf eine Probe gestellt: Wolfsburg kombinierte sich erstmals halbwegs gefährlich nach vorn, die Hereingabe von Ridle Baku hätte aber wohl nichts eingebracht - wenn Andrich den Ball nicht ins eigene Tor geklärt hätte.

Wolfsburg nutzte humorlos die Verunsicherung des Gegners. Edmond Tapsoba foulte kurz nach der Pause Felix Nmecha im Strafraum, Arnold verwandelte trocken. Alonso wurde in seiner Coaching Zone immer emotionaler. Beim verdienten Ausgleich durch Frimpong jubelte er ausgelassen.

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