Rafael Borré war der große Europapokal-Held der Frankfurter Eintracht im letzten Sommer. Der Kolumbianer rettete die SGE im Finale gegen die Rangers zunächst ins Elfmeterschießen, traf dort anschließend als letzter Schütze zum endgültigen Triumph in der Europa League. Kein halbes Jahr später ist davon nicht mehr viel übrig geblieben. Borré ist im Formtief - und denkt wohl an Abschied.
Erst ein Saisontor steht beim Kolumbianer in der laufenden Spielzeit in 14 Einsätzen zu Buche. Borré hat seinen Stammplatz in der Eintracht-Offensive längst verloren, wurde in den letzten Wochen zumeist von Randal Kolo Muani aus der Startelf vertrieben.
Zuletzt mehrten sich die Medienberichte, wonach der 27-Jährige mit dem Gedanken spielt, den Europa-League-Sieger noch im nächsten Transferfenster im kommenden Januar zu verlassen.
Wie die "Bild" vermeldete, sollen Vereine aus der spanischen LaLiga sowie der italienischen Serie A die Personalie auf dem Zettel haben.
Der Frankfurter Sportvorstand Markus Krösche stellte gegenüber der Zeitung schon mal klar, was er von den Spekulationen rund um den Helden von Sevilla derzeit hält: "Wir planen nicht, ihn im Winter abzugeben."
Borré besitzt noch einen Vertrag bis 2025 bei Eintracht Frankfurt
Obwohl die Sichtweise der Klubführung um Krösche also klar zu sein scheint, will der Berater des kolumbianischen Stürmers wohl zeitnah in Frankfurt vorstellig werden, um über die aktuelle Situation und die weitere sportliche Perspektive zu sprechen.
Zuletzt durfte Borré in der Bundesliga mal wieder von Beginn an ran blieb aber in 90 Einsatzminuten gegen das Schlusslicht VfL-Bochum bei der 0:3-Blamage größtenteils blass.
Vertraglich ist Borré noch bis 2025 an die Main-Städter gebunden. Er war im Sommer 2021 ablösefrei vom argentinischen Top-Klub River Plate zu Eintracht Frankfurt gewechselt.































