Sein Spitzname lautet "Bambi", so unschuldig wie das Rehkitz aus dem berühmten Disney-Klassiker kommen die Aussagen, die Jamal Musiala vom FC Bayern vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen mit Borussia Dortmund (Samstag, 18:30 Uhr) gefällt hat, allerdings nicht daher.
Von einer "Sky"-Kinderreporterin dazu befragt, welchen BVB-Star er ungerne foulen würde, wenn es notwendig sei, antwortete Musiala offen, dass es keinen Spieler gebe, den er "nicht foulen würde".
Damit aber nicht genug: Ein BVB-Star, der erst im Sommer vom FC Bayern ins Ruhrgebiet wechselte, muss sich ganz besonders darauf einstellen, dass Musiala im Zweikampf nicht vor körperlicher Härte zurückschreckt: Niklas Süle.
"Ich würde Niki ganz gerne foulen", so der 19-Jährige. Seinem Ex-Mitspieler eine Grätsche mitzugeben, "wäre ganz lustig", urteilt der deutsche Nationalspieler weiter. Zwar seien er und Süle "gut befreundet", aber "auf dem Feld geht alles", begründet der junge Offensivspieler.
Bayern-Trainer Nagelsmann kommentiert Duell Süle gegen Musiala
Für unfaire Spielweise ist Musiala allerdings nicht bekannt. In 120 Partien für den Nachwuchs und die Profis des FC Bayern kassierte Musiala erst zwei Gelbe Karten, einmal wurde er zudem in 17 Einsätzen für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft verwarnt.
Ohnehin hat Bayern-Trainer Julian Nagelsmann eine bessere Idee, wie Musiala das Duell mit BVB-Innenverteidiger Süle für sich entscheiden kann.
"Im Kampf wäre es nicht gut, dann gibt es die Rote Karte. Vielleicht kann Jamal Niklas ja mit schnellen und flinken Bewegungen zu Boden bringen", erklärte der Übungsleiter der Münchner am Freitag auf der Spieltags-PK, konfrontiert mit dem Duell seines wuseligen Angreifers mit dem bulligen Defensivmann.
Grundsätzlich sei er mit der rasanten Entwicklung des Talentes "sehr zufrieden". "Jamals Stellenwert bei uns ist sehr gut", so Nagelsmann.


























