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Freiburger Derby-Sieg zum Streich-Jubiläum

Freiburg gewann das Derby beim VfB Stuttgart
Freiburg gewann das Derby beim VfB Stuttgart
Foto: © IMAGO/Wolfgang Frank/Eibner-Pressefoto
20. August 2022, 17:37

Der SC Freiburg hat seinem Trainer Christian Streich in dessen Jubiläumsspiel das passende Geschenk gemacht.

Christian Streich blickte ganz nüchtern auf sein Jubiläum. "Ich habe viel Schönes erlebt", sagte der Trainer des SC Freiburg über 400 Spiele an der Seitenlinie seines Herzensvereins, aber: "Es hat seinen Preis gekostet. Das kostet auch Kraft über die Jahre."

Der Samstag gehörte jedoch zu den besseren von vielen guten Tagen: Freiburg gewann beim VfB Stuttgart 1:0 (1:0). Streich konnte zufrieden sein, was er aber erfahrungsgemäß recht selten ist.

Vincenzo Grifo brachte den SC vor 47.500 Zuschauern früh in Führung (11.) und sicherte den zweiten Saisonsieg. Es war das siebte Freiburger Ligaspiel in Folge ohne Niederlage gegen den VfB (fünf Siege), "ein dreckiger Sieg", wie der diesmal überragende Torhüter Mark Flekken feststellte: "Wir sind auf einem verdammt guten Weg, den wollen wir beibehalten." Beim 1:3 gegen Borussia Dortmund in der Vorwoche hatte er noch folgenschwer gepatzt.

Beim VfB stand Borna Sosa erstmals nach längerer Verletzungspause in der Startelf. Er ersetzte den erkälteten Tiago Tomas. Die angeschlagenen Konstantinos Mavropanos und Josha Vagnoman konnten dagegen spielen. Streich nahm nach dem 1:3 gegen Dortmund keine Änderungen vor.

Beide Trainer hatten vor der Partie großen Respekt vor dem Gegner geäußert. Streich erwartete ein Spiel auf Augenhöhe. Doch zunächst hatte der VfB mehr vom Spiel, die Schwaben waren aktiver als der SC.

Umso überraschender fiel die Führung, als die Gäste den ersten Angriff gleich eiskalt ausnutzten. Nach Flanke von Kiliann Sildillia staubte Grifo am langen Pfosten ab. Die VfB-Defensive sah nicht gut aus.

Freiburg nimmt dem VfB den Wind aus den Segeln

Der anfängliche Schwung des VfB war erst einmal dahin. Freiburg agierte nun überlegen und hätte durch Michael Gregoritsch (30.) nachlegen können. Erst danach kam der VfB wieder etwas auf. Die beste Gelegenheit vor der Pause zum Ausgleich vereitelte SC-Keeper Mark Flekken, der einen Kopfball von Mavropanos klasse parierte (35.).

Flekken, der zuletzt gegen Dortmund schwer gepatzt hatte, stand auch nach dem Wechsel sofort im Blickpunkt, als er stark gegen Sosa rettete (48.). In der Folge war Stuttgart bemüht, fand aber kaum Lücken. Freiburg stand weitestgehend stabil und lauerte meist auf Konter.

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