Borussia Dortmund bedient sich nach der Verpflichtung von Nationalspieler Niklas Süle angeblich erneut beim FC Bayern. Diesmal soll ein wichtiger Mitarbeiter des Rekordmeisters auf dem Sprung zum BVB sein.
Nicht wenige Beobachter halten die Verpflichtung von Niklas Süle für einen echten Coup von Borussia Dortmund. Einhelligen Expertenmeinungen zufolge war der 26 Jahre alte Nationalspieler einer der herausragenden Innenverteidiger der abgelaufenen Saison in der Fußball-Bundesliga.
Zudem soll der BVB für Süle zwar ein sehr ansehnliches Jahresgehalt berappen. Eine Ablösesumme fließt wegen seines zum 30. Juni auslaufenden Vertrags beim FC Bayern aber nicht gen München.
Süle werde "die schwache Dortmunder Defensiv-Zentrale stabilisieren und sie auf ein höheres Niveau heben", schwärmte "Sky"-Experte Lothar Matthäus. Der Ex-Hoffenheimer könne das "Puzzleteilchen" im Meisterschaftskampf für den BVB sein.
Transfer-Experte des FC Bayern zum BVB?
Glaubt man "Bild", haben die Dortmunder nun erneut erfolgreich ihre Fühler in Richtung FC Bayern ausgestreckt. ntv.de kann den Wechsel ebenfalls bestätigen.
Demnach ist der Wechsel des Münchner "Teamleiter Scouting" Laurent Busser in die Scouting-Abteilung des BVB perfekt. Busser habe sich gegen eine Offerte von Newcastle United aus der englischen Premier League und für Dortmund entschieden, heißt es.
Brisant: Busser gilt nicht nur als ausgemachter Frankreich-Experte auf dem Spielermarkt. Er soll beim FC Bayern als enger Mitarbeiter von Kaderplaner Marco Neppe auch in viele Personalentscheidungen eingebunden gewesen sein.
"Laurent ist extrem fleißig, hochkompetent und hat ein internationales Renommee", lobte der frühere Münchner Kaderplaner Michael Reschke seinen ehemaligen Mitarbeiter. Der 64-Jährige hatte mit Busser bei Bayer Leverkusen zusammengearbeitet.
"Unfassbares Netzwerk" für das BVB-Scouting
Bereits dort soll der 52 Jahre alte Späher spätere Stars wie Kingsley Coman oder Ousmane Dembélé auf dem Zettel gehabt haben. Coman zog es dann zum FC Bayern, Dembélé wechselte über ein Intermezzo beim BVB für 140 Millionen Euro zum FC Barcelona.
Busser habe ein "unfassbares Netzwerk", schilderte der frühere Dortmunder U23-Coach Peter Hyballa, der den angeblichen neuen BVB-Scout ebenfalls aus gemeinsamen Leverkusener Zeiten kennt. "Er ist schon jahrelang im Geschäft und brennt immer noch für den Job. Er ist ein Getriebener, abends hat er sich immer noch Fußball-Videos reingezogen."
Bussers Vertrag beim FC Bayern läuft ebenso wie der von Süle aus. Erneut muss der BVB also keine Ablöse an die Säbener Straße überweisen.
























