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Irre Siegesserie von deutschem Tennis-Talent endet

Noma Noha Akugue hat einen Riesensatz in der Tennis-Weltrangliste gemacht
Noma Noha Akugue hat einen Riesensatz in der Tennis-Weltrangliste gemacht
Foto: © Claudio Gärtner via www.imago-images.de
23. Mai 2022, 08:27
sport.de
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Als Noma Noha Akugue 2020 wenige Tage nach ihrem 17. Geburtstag die deutsche Hallenmeisterschaft gewann, hofften nicht wenige darauf, dass das Tennis-Talent auch auf der Damentour schnell für Furore sorgen würde. Der ganz steile Aufstieg blieb jedoch aus. In den letzten Wochen setzte die Linkshänderin nun allerdings ein paar dicke Ausrufezeichen.

In beeindruckender Art und Weise gewann Noma Noha Akugue zuletzt das ITF-Turnier von Kairo. Die deutsche Tennis-Hoffnung feierte somit ihren ersten Sieg auf der Tour und ließ der Konkurrenz dabei über weite Strecken nicht einmal den Hauch einer Chance.

Ein 6:4 und 6:2 in der zweiten Runde gegen die Lokalmatadorin Yasmin Ezzat war noch die Partie, in der der Akugue am meisten zu kämpfen hatten.

Alle anderen acht Sätze auf dem Weg zum Titel dominierte sie nach Belieben und gab nie mehr als zwei Spiele ab. Sechs Sätze gewann die Deutsche 6:1, einen Durchgang 6:2 und einen Satz sogar 6:0.

Vor allem das Halbfinale gegen die Ukrainerin Vladlena Bokova (6:0, 6:1) und das Endspiel gegen Ya Yi Yang aus Taiwan (6:1, 6:1) wurden zur deutlichen Angelegenheit.

Riesensatz in der Tennis-Weltrangliste

Wie sehr der Debüt-Erfolg die Newcomerin beflügelte, zeigte sich dann in der vergangenen Woche beim zweiten ITF-Turnier in Ägypten. Wieder stürmte Akugue bis ins Finale, wieder gab sie nur in einem Satz mehr als zwei Spiele ab. Nach neun Siegen endete die Serie dann jedoch im Endspiel gegen Barbora Matusova.

Die Slowakin, die Akugue in der Vorwoche noch deutlich im Viertelfinale bezwungen hatte, war diesmal zu stark. Am Ende verlor Akugue 2:6 und 5:7.

Der Lohn der erfolgreichen Wochen schlägt sich dennoch deutlich in der Weltrangliste nieder: Akugue machte 181 Plätze gut und rangiert nun an Position 914.

Von ihrer persönlichen Bestposition, Rang 690 im April 2021, ist sie nach wie vor ein gutes Stück entfernt. Die letzten beiden Wochen schüren allerdings die Hoffnung, dass die gebürtige Reinbekerin bald neue Bestmarken aufstellt.

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