Am Samstagabend führte Mike Büskens den FC Schalke 04 zum direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga. Dennoch wird der 54-Jährige in der kommenden Saison nicht mehr Cheftrainer der Knappen sein. Das bekräftigte Sportvorstand Peter Knäbel.
"Mike hat einen unfassbaren Job gemacht. Er ist das Gesicht dieses grandiosen Saison-Endspurts. Dieser Weg hat aber nicht erst mit dem Trainerwechsel begonnen", sagte Knäbel in der "Bild"-Sendung "Lage der Liga XXL" und ergänzte: "Wir haben uns für den Schalker Weg entschieden, dazu gehört auch Gerald Asamoah und die beiden bleiben selbstverständlich in diesen Funktionen erhalten. Buyo wird auf der Bank sitzen, aber in anderer Funktion, das ist längst besprochen."
Auch Büskens stellte am Sonntag im "Doppelpass" klar: "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich weiterhin als Co-Trainer arbeiten möchte."
Die Suche nach einem neuen Cheftrainer auf Schalke läuft bereits auf Hochtouren. Nachdem für den Gelsenkirchner Traditionsverein in den vergangenen fünf Jahren, inklusive Büskens, gleich acht verschiedene Trainer an der Seitenlinie standen, soll es mit dem nächsten Coach unbedingt langfristig klappen. "Derjenige, der auf Buyo folgt, muss richtig gut sein", so Schröder vor wenigen Wochen deutlich.
Stevens rät Schalke von Büskens ab
S04-Legende Huub Stevens hatte zuletzt davon abgeraten, mit Büskens als Cheftrainer in die Bundesliga-Saison zu gehen. "Mike sollte wieder Assistent sein und dazu sollten sie noch einen neuen Trainer holen", sagte er im Interview mit "Sky".
Dass der neue Mann ein Problem mit dem langen Schatten von Büskens haben könnte, glaubt die Schalker Klub-Ikone nicht. "Die beiden können ein Gespräch führen und dann wird der neue Trainer schon sehen, was für einen Assistenten er da an seiner Seite hat", sagte Stevens.
Die Besetzung der Trainerstelle auf Schalke sei allerdings grundsätzlich "nicht einfach. Es ist komplex, da ist immer Druck. Du musst Leistung bringen, alles geben, ein Vorbild für die Spieler sein".



























