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Nagelsmann beklagt fehlende "Grundleidenschaft"

Mainz besiegt schwache Meister-Bayern

Mainz 05 zeigte gegen den FC Bayern eine bärenstarke Leistung
Mainz 05 zeigte gegen den FC Bayern eine bärenstarke Leistung
Foto: © IMAGO/HMB Media/Claus
30. April 2022, 17:23

Bayern München hat beim ersten Schaulaufen nach der Titelgala einen gewaltigen Stimmungsdämpfer hinnehmen müssen. Der Rekordmeister verlor völlig verdient mit 1:3 (1:2) in Mainz.

Die Bayern-Stars schleppten sich mit gesenkten Köpfen vor die Kurve, doch die mitgereisten Bayern-Fans nahmen das komplett verpatzte Schaulaufen ihrer Meistermannschaft gelassen.

Während sich der bestens aufgelegte Anhang im Gästeblock beim völlig enttäuschenden 1:3 (1:2) seiner Bayern beim starken FSV Mainz 05 mit "deutscher Fußballmeister FCB" selbst feierte, war Trainer Julian Nagelsmann hingegen schon mit versteinerter Miene in der Kabine verschwunden.

"Es sind zu viele Niederlagen und auch zu viele in derselben Art und Weise", sagte Nagelsmann frustriert und beklagte: "Wir brauchen immer eine gewisse Grundleidenschaft im Spiel, aber die hatten wir heute nicht." Dies sei "ein Stück weit auch menschlich, trotzdem tragen wir immer noch das Logo auf der Brust", ergänzte der 34-Jährige.

"Das war kein glücklicher Sieg gegen die Bayern"

Jonathan Burkardt (18.) und Moussa Niakhaté (27.) bestraften den lethargischen Rekordmeister in der ersten Halbzeit. Nach der Pause sorgte Leandro Barreiro (57.) mit dem dritten Mainzer Treffer für klare Verhältnisse. Weltfußballer Robert Lewandowski (33.) hatte zwar zwischenzeitlich verkürzt, an der verdienten Niederlage änderte das allerdings nichts.

"Das war kein glücklicher, sondern am Ende auch ein verdienter Sieg gegen die Bayern", sagte Mainz-Sportdirektor Martin Schmidt, der über 90 Minuten "eine herausragende Mannschaftsleistung" gesehen hatte: "Riesenkompliment an das Team."

Immerhin: Die Bayern stellten den Rekord der meisten Auswärtstreffer in einer Spielzeit (47) ein. Zudem sorgte Lewandowski mit seinem 18. Saisontor in der Fremde für eine Bestmarke.

In der erstmals seit Februar 2020 mit 33.305 Fans ausverkauften Mainzer Arena standen die Bayern zu Beginn unter Dauerdruck. Nagelsmanns Elf startete alles andere als meisterlich, lieferte eine erschreckend schwache erste Halbzeit - und hatte Glück bei den Lattentreffern von Burkardt (2.) und Alexander Hack (11.).

Kurz darauf belohnte sich das Team von Bo Svensson aber gegen den indisponierten Rekordmeister. Burkardt vollendete nach einem Ulreich-Fehlpass, Niakhate drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Die Führung der Mainzer, die Wiedergutmachung für die Klatsche in Wolfsburg (0:5) betreiben wollten, war völlig verdient.

Aluminium-Pech für Mainz 05

Den Bayern war anzumerken, dass es für sie in dieser Saison um nichts mehr geht. Das intensive Spiel des FSV bereitete dem Meister große Probleme. Lewandowski, um dessen Zukunft weiter spekuliert wird, traf aus der Drehung zwar nach dem einzigen guten Bayern-Angriff vor der Pause zum Anschluss, Chancen hatten weiter aber nur die starken Mainzer.

Zur zweiten Halbzeit reagierte Nagelsmann und brachte Jamal Musiala sowie Leroy Sane vor den Augen von Bundestrainer Hansi Flick ins Spiel. Lösungen gegen den teilweise rauschhaft agierenden FSV fanden die Bayern aber weiterhin nicht. Barreiros Abschluss zum dritten Tor nach einem herrlichen Konter wurde gleich doppelt abgefälscht.

Mit dem Zwei-Tore-Rückstand waren die Gäste gut bedient. Bayern mühte sich zwar etwas um Kontrolle, Mainz blieb aber im Umschaltspiel immer wieder gefährlich. Burkardt (61.) und Onisiwo (71.) mit einem Lattenschuss verpassten weitere Treffer.

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