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Schiedsrichter Jöllenbeck übt Selbstkritik

"Klarer Fehler" überschattet Augsburger Sieg

Der FC Augsburg profitierte von einem Elfmeterpfiff
Der FC Augsburg profitierte von einem Elfmeterpfiff
Foto: © IMAGO/Markus Fischer
06. April 2022, 20:30

Ein starker Joker - und eine klare Fehlentscheidung: Der FC Augsburg hat in einem hitzigen Spiel den nächsten wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg gefeiert.

Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl gewann das Nachholspiel gegen Mainz 05 mit 2:1 (1:0) und hat vor dem Gastspiel am Samstag beim FC Bayern München nun sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Erstmals seit September 2020 gelangen den Schwaben zwei Siege nacheinander.

"Wir müssen der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, sie haben dagegengehalten", sagte Augsburgs Sport-Geschäftsführer Stefan Reuter bei "Sky": "Das war das intensive Spiel, das wir erwartet haben."

Schiedsrichter Jöllenbeck gibt Fehler zu

Augsburg ging früh in Führung, nach einem Patzer von FSV-Torhüter Robin Zentner verwandelte Jeff Gouweleeuw einen höchst zweifelhaften Foulelfmeter (11.) - den Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck später selbst als "klaren Fehler" bezeichnete: "Ich habe es live gesehen, dann habe ich es in der Halbzeit gesehen, das waren zwei Welten. Vielleicht habe ich die Wahrnehmung auf dem Platz nicht sauber genug beschrieben. Es geht auf meine Kappe, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass ich noch korrigiert werde", sagte er mit Blick auf Video-Assistent Tobias Stieler.

Mainz fehlte nach dem Elfmeter lange die Durchschlagskraft, ehe Silvan Widmer in einem abwechslungsreichen Spiel ausglich (54.). Augsburg konterte postwendend durch den kurz zuvor eingewechselten Ruben Vargas (56.).

Mit dem Sieg am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg (3:0) im Rücken begann der FCA vor 18.122 Zuschauern nun gewohnt energisch und besaß schon nach 40 Sekunden die Chance zur Führung: Niederlechners Kopfball aus kurzer Distanz flog aber knapp am Tor vorbei. Zwei weitere Male packte FSV-Schlussmann Zentner sicher zu.

FC Augsburg mit den besseren Chancen

Dann aber unterlief Zentner ein böses Missgeschick. Einen Rückpass von Stefan Bell ließ er viel zu weit abprallen, Niederlechner ging erst dazwischen und dann zu Boden - die umstrittene Elfmeter-Entscheidung von Matthias Jöllenbeck (Freiburg) blieb bestehen, Kapitän Gouweleeuw verwandelte sicher.

Die Führung spielte den Augsburgern in die Karten. Sie ließen die Gäste kommen und lauerten auf Konter - und hätten doch beinahe den schnellen Ausgleich kassiert: Der Schuss von Jonathan Burkardt landete aber nur am Außennetz (26.). Andre Hahn traf kurz darauf ins Mainzer Tor, der Treffer aber wurde nach Videobeweis wegen eines Handspiels des Schützen aberkannt (32.).

Das Spiel wogte zu diesem Zeitpunkt bereits hin und her, die Mainzer aber hatten große Schwierigkeiten, sich durchzusetzen.

Augsburg besaß durchweg mehr und auch die besseren Chancen, war beim Gegentreffer von Widmer aber in der Abwehr unsortiert. Den Dämpfer machte fast im Gegenzug der sträflich ungedeckte Vargas wett, in der Schlussphase wurde das Spiel dann immer hitziger. Per Kopf hatte Neu-Nationalspieler Anton Stach die große Chance zum Ausgleich (79.), doch Rafal Gikiewicz war nicht nur in diesem Moment auf dem Posten.

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