Die Verpflichtung von Emre Can im Januar 2020 wurde bei Borussia Dortmund als großer Transfer-Coup gefeiert. Etwas mehr als zwei Jahre später hat sich der Wind jedoch gedreht. Angeblich denkt der BVB gar an einen Verkauf des umstrittenen Profis.
Die Zukunft von Emre Can bei Borussia Dortmund ist ungewisser denn je, behauptet "Bild". Zwar besitzt der 37-fache deutsche Nationalspieler beim Revierklub noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2024, die Schwarz-Gelben denken angeblich jedoch immer konkreter über eine Trennung nach, heißt es.
Zuletzt wurde der 28-Jährige von "Sport Bild" bereits auf die Liste der möglichen Streichkandidaten im Sommer gesetzt. Can, der von Bundestrainer Hansi Flick nicht für die Länderspiele gegen Israel (2:0) und die Niederlande (1:1) nominiert wurde, wusste in der laufenden Spielzeit nur selten zu überzeugen.
Weder im zentralen Mittelfeld noch auf seiner Nebenposition in der Abwehr hat sich Emre Can unter Cheftrainer Marco Rose unverzichtbar gemacht. In der Bundesliga stand er in nur der Hälfte seiner bislang 19 Partien von Beginn an auf dem Rasen.
BVB wartet auf "angemessenes" Angebot für Emre Can
Jüngster Auslöser für den immer heftigeren Gegenwind ist "Bild" zufolge die 1:4-Schlappe gegen RB Leipzig, bei der Can unfreiwillig zum Protagonisten avancierte. Das 0:1 verschuldete der ehemalige Spieler von Juventus Turin und FC Liverpool, nachdem er den Ball zu lange hielt.
Fehler wie dieser mehrten sich in den vergangenen Wochen, sodass Can bei den BVB-Verantwortlichen angeblich schon länger Kopfzerbrechen bereitet, heißt es weiter.
Die Konsequenz: Sollte bei Borussia Dortmund im kommenden Sommer ein "angemessenes" Angebot eintreffen, werde man sich vom Spieler trennen. Wie hoch die Summe mindestens sein muss, lässt "Bild" offen. Verpflichtet wurde Can für 25 Millionen Euro.





























