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Was kann der Rennstall aus dem Boliden noch retten?

So teuer wird Mick Schumachers Crash für Haas

Video: Experte skeptisch: Bleibt der Formel-1-Zweikampf fair?
28. März 2022, 16:56
sport.de
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Die wichtigste Nachricht vom Rennwochenende der Formel 1 in Saudi-Arabien: Mick Schumacher überstand seinen Horror-Crash im Qualifying unbeschadet. Schon am Tag nach dem Unfall wäre er gerne ins Auto gestiegen, um beim Rennen um Punkte zu fahren. Doch zunächst muss Haas den Schaden sichten. Womöglich reißt der Crash ein tiefes Loch in die Finanzen.

Mit rund 260 Stundenkilometern raste Mick Schumacher in der zweiten Qualifying-Session in die Streckenmauer bei Kurve elf des Jeddah Street Circuit. Da es keinerlei Auslaufzonen beim Stadtparkour in Saudi-Arabien gibt, knallte der 23-Jährigen ungebremst in die Begrenzung.

Aufnahmen der Innenkamera zeigen, wie Schumacher nach der Berührung des Randsteins, durch die er die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hatte, blitzartig die Hände vom Lenkrad nehmen und wenig später unbeschadet von den eintreffenden Sanitätern geborgen werden konnte. Nach einer Untersuchung im Krankenhaus konnten jegliche Verletzungen ausgeschlossen werden. Der Haas-Pilot kehrte schon am Renntag zurück an die Strecke, um sein Team zu unterstützen.

Ersatzteile für seinen Rennwagen waren allerdings nicht in großer Stückzahl vorhanden, sodass ein Start beim zweiten Saisonrennen zu risikoreich gewesen wäre. Der Fokus des US-Rennstalls liegt vielmehr nun darauf, das Auto für den Melbourne-GP (10. April) wieder flott zu bekommen.

Steiner: "Der ganze Rest ist kaputt"

Teamchef Günther Steiner gab nun Einblicke, wie groß der Schaden am Fahrzeug ist, das bei der Bergung in mehrere Teile brach. "Das Chassis selbst scheint nicht kaputt zu sein", wird Steiner vom Portal "Racefans" zitiert: "Natürlich müssen wir es genau überprüfen, aber um ehrlich zu sein, sieht es nicht allzu schlimm aus."

Wichtig zudem: Auch der Motor scheint recht unbeschadet davongekommen zu sein, wie ihm von Hersteller Ferrari mitgeteilt wurde. Auch die Batterie sehe gut aus. "Der ganze Rest ist kaputt."

Wie teuer der Unfall nun für den Rennstall wird, konnte Steiner nur schätzen: "Ich weiß nicht, wie hoch die Kosten sind, aber bei diesen Autos ist zwischen dem Getriebe, der ganzen Karosserie und den Kühlerkanälen alles weg, also würde ich sagen, es ist zwischen einer halben und einer Million (Dollar, Anm. d. Red.)."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Saudi-Arabien GP 2022

1NiederlandeMax Verstappen1:24:19.293h
2MonacoCharles Leclerc+0.549s
3SpanienCarlos Sainz+8.097s
4MexikoSergio Pérez+10.800s
5GroßbritannienGeorge Russell+32.732s

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