Serge Gnabry pokert mit dem FC Bayern nun schon seit einigen Monaten um eine Vertragsverlängerung. Doch bislang gibt es kein Ergebnis. Nun wird klar, warum sich das Ganze so zieht.
Verliert der FC Bayern im Sommer tatsächlich Serge Gnabry? Derzeit scheint dieses Szenario durchaus denkbar, denn der deutsche Fußball-Rekordmeister und der Nationalspieler liegen noch weit auseinander in den Verhandlungen über eine Ausdehnung des nur noch 15 Monate gültigen Arbeitspapieres. Gibt es keine Einigung, müsste Gnabry im Sommer verkauft werden, um nach David Alaba und Niklas Süle nicht einen weiteren ablösefreien Abgang zu riskieren.
Doch so weit soll es nicht kommen, jedenfalls wenn es nach den Verantwortlichen des FC Bayern und wohl auch nach Serge Gnabry geht. Denn grundsätzlich fühle sich dieser sehr wohl in München und würde auch gern bleiben, wie der "kicker" erfahren hat. Allerdings gibt es es gleich mehrere Gründe, warum der 26-Jährige derzeit unzufrieden ist.
Wie auch bei Süle rückt bei Gnabry das Thema Wertschätzung in den Fokus. Laut dem Bericht hat der Offensivmann deutlich registriert, dass zuletzt mit Kingsley Coman verlängert wurde und dass sein Counterpart Leroy Sané zu den Top-Verdienern im Team zählt. Diesen Status hätte Gnabry auch gern.
Gnabry-Abschied vom FC Bayern wäre "überraschend"
Auch, dass öffentlich und auch von Seiten der Verantwortlichen in Verlängerungsfragen beinahe ausschließlich über das Trio Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Thomas Müller - deren Verträge alle wie Gnabrys 2023 auslaufen - gesprochen wird und er selbst dabei nicht erwähnt wird, schmeckt dem DFB-Kicker nicht. Als jemand, der wie die eben Genannten mit dem FC Bayern in den letzten Jahren alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab, kann Gnabry nicht verstehen wieso er weniger wert sein soll.
Zumal eine Verlängerung mit dem erfahrenen Offensivspieler - trotz aller Gehaltswünsche - wohl deutlich günstiger wäre als gleichwerten Ersatz heranschaffen zu müssen.
Klar scheint jedoch: Der Trainerteam rund um Julian Nagelsmann würde gern weiter mit Gnabry arbeiten. Allerdings wurde vom Chefcoach und auch von den Bossen wahrgenommen, dass die Leistungen des 26-Jährigen nicht immer beständig sind. Hier wurde ihm zuletzt nahegelegt, mehr Konstanz zu zeigen.
Dass diese Unbeständigkeit zusammen mit Gnabrys Unzufriedenheit gar zur Trennung führen könnte, glaubt das Fachblatt jedoch nicht. Ein Abschied im Sommer wäre trotz aller Probleme "überraschend", so der "kicker".





























