Seit Monaten gilt Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach als potenzieller Nachfolger von Niklas Süle beim FC Bayern. Angeblich nimmt der Poker nun Fahrt auf.
Zwischen dem FC Bayern und Ginter bahnt sich "etwas Konkretes" an. Das will die "Rheinische Post" erfahren haben. In diesem Zusammenhang verweist die Zeitung auf eine Flugreise, die Ginter, dessen Frau sowie Berater Dirk Pietroschinsky am vergangenen Montag unternommen haben. Vermutetes Ziel: München.
Ginter würde zumindest gut ins Anforderungsprofil der Bayern passen. Die Vita des 28-Jährigen weist bereits zahlreiche Partien auf der ganz großen Fußball-Bühne sowie 46 A-Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft auf. Zudem läuft Ginters Vertrag bei Borussia Mönchengladbach im Sommer aus, eine Ablöse wird für den Innenverteidiger daher nicht fällig. Ein Punkt, den man beim deutschen Rekordmeister wohl begrüßen würde.
Der FC Bayern erlebt eine "schwierige Phase"
"Wir müssen schauen, dass unsere Qualität in der Mannschaft und die wirtschaftliche Komponente zusammenpassen", erklärte Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Samstag im Vorfeld des Bundesliga-Spiels gegen Union Berlin gegenüber "Sky". "Wir haben natürlich Pandemie, die ist immer noch. Wir haben immer noch nicht ein volles Stadion. Wir haben eine schwierige Phase, finanziell. Wir werden versuchen, unseren Weg zu gehen."
Finanziell passt ein Ginter-Transfer somit gut ins Bild, über die sportlichen Qualitäten des Verteidigers soll man sich an der Säbener Straße hingegen noch uneins sein. Bei den Verantwortlichen gehen die Meinungen über den Nationalspieler übereinstimmenden Medienberichten zufolge immer noch auseinander. Heißt: Einige der Entscheider trauen Ginter offensichtlich nicht zu, beim FC Bayern Fuß zu fassen.
Ginter selbst verriet gegenüber "RP online" bereits, dass er sich in Gesprächen mit einem Klub befindet. Um welchen Klub es sich dabei handelt, ist nicht klar. Gut möglich ist, dass es sich um den FC Bayern handelt.


























