Der Krieg in der Ukraine schlägt auch der Welt der Sports weiter hohe Wellen. Für den VfL Wolfsburg könnte die russische Aggression in Osteuropa sogar handfeste finanzielle Folgen haben.
Wie der "kicker" berichtet, müssen sich die Niedersachsen infolge des Kriegsausbruchs auf schwierige Zeiten einstellen. Grund dafür sei die angespannte Lage beim Klubeigner Volkswagen, der die Wölfe bislang maßgeblich finanziell fördert.
VW unterhält im Rahmen seiner komplexen Lieferketten auch Produktionsstätten in der Ukraine, die unmittelbar von den kriegerischen Handlungen betroffen sind. An anderen Standorten in Deutschland - darunter auch dem Stammwerk in Wolfsburg - fehlen deshalb aktuell dringend benötigte Bauteile. Die Bänder müssen für mehrere Wochen stillstehen - Mitarbeiter befinden sich in Kurzarbeit. Für den Autobauer bedeutet dies einen Millionen-Verlust.
In dieser Gemengelage müsse sich auch der VfL auf Einschnitte vorbereiten, munkelt der "kicker". Die erhofften Sommer-Transfers der Wunschspieler Ruben Vargas vom FC Augsburg oder Patrick Wimmer von Arminia Bielefeld seien wohl nur möglich, wenn vorher Leistungsträger wie Maxence Lacroix oder Ridle Baku gehen, so der Bericht.
VfL Wolfsburg vor einem Neuanfang
Die Einschränkungen treffen die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt in einer schwierigen Phase. Denn für den Sommer war beim VfL eigentlich ein personeller Neuanfang angedacht.
Nachdem sich der deutsche Meister von 2009 in der vergangenen Saison noch für die Champions League qualifizierte, geht es in dieser Spielzeit überraschend nur um den Klassenerhalt. Laut dem "kicker" sollen deshalb einige unmotivierte Top-Verdiener zeitnah durch hungrige Neulinge ersetzt werden.
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Erste Abgänge stehen bereits fest: So wird der Verein die Verträge mit John Anthony Brooks und William nicht verlängern. Auch für Leihspieler Dodi Lukebakio werde es kein Angebot geben. Bei Neuzugängen könnte es derweil schwieriger werden.



























