Felix Magath soll Hertha BSC vor dem Abstieg aus der Bundesliga retten. Augenscheinlich setzt der 68-Jährige bei seiner Mission auf altbewährte Kräfte.
Als er am Montag seine neue Herausforderung antrat, lag Felix Magath ein Lächeln auf den Lippen. Der unwahrscheinliche Hoffnungsträger der stark abstiegsbedrohten Hertha schien seine viel beachtete Rückkehr in den Bundesliga-Zirkus zu genießen
Magath, der im Oberhaus zuletzt den VfL Wolfsburg bis Weihnachten 2012 betreut hatte, sieht sich zweifelsohne als genau den richtigen Mann dafür an, die Hertha in den verbleibenden acht Spielen noch vom 17. Tabellenplatz zu holen.
"Das ist mir in der Bundesliga mit sechs, sieben Mannschaften gelungen. Deswegen sehe ich als etwas an, das auf mich zugeschnitten ist", betonte der erfahrene Übungsleiter, der Mark Fotheringham als Assistenten mitbringt.
Neben dem Schotten soll laut "Bild" demnächst ein weiterer langjähriger Weggefährte von Magath in der Hauptstadt aufschlagen: Athletiktrainer Werner Leuthard.
Hertha BSC wartet auf Freigabe von Schalke 04
Der 60-Jährige war bereits in Stuttgart, beim FC Bayern, in Wolfsburg, beim FC Schalke und in Fulham Magaths Mann für die Fitness. Plus: Leuthard kennt die Hertha schon, unter Jürgen Klinsmann war er ab November 2019 ein halbes Jahr Athletikcoach.
Wie es weiter heißt, hängt die Rückkehr des "Schleifers" nur noch an der Freigabe von Schalke 04, wo Leuthard offiziell noch unter Vertrag steht. Die Auflösung des Arbeitspapiers sei allerdings nur noch "Formsache".
Hertha BSC hat keines der zurückliegenden zehn Pflichtspiele gewonnen. Vor der Demission Korkuts, der im November Pál Dárdai ersetzt hatte, kritisierte Sport-Boss Fredi Bobic gar, dass das Team keine Mannschaft sei. Vor allem hier sollen Magath, Leuthard und Co. in den kommenden Tagen und Wochen ansetzen.




























