Nach vier Jahren bei Borussia Dortmund schloss sich Jadon Sancho im Sommer 2021 Manchester United an. Der ehemalige BVB-Profi sprach nun über einen Wechsel und verriet, dass er auch beim FC Chelsea und FC Liverpool hätte landen können.
"Bei der Nationalmannschaft habe ich schon Jesse Lingard, Marcus Rashford, Harry Maguire und Luke Shaw kennengelernt. Die haben immer gesagt: Komm doch zu United", sagte Sancho bei "Sky" über seine Beweggründe für den Wechsel zu den Red Devils.
Doch auch weitere Nationalmannschaftskollegen von anderen Klubs aus der Premier League haben den Flügelstürmer gelockt: "Es gab auch die Jungs von Chelsea oder Liverpool, die alle versucht haben, mich von ihrem Klub zu überzeugen."
Letztendlich entschied sich Sancho aber für einen Wechsel zu Manchester United. Dort konnte der Youngster bisher noch nicht konstant an seine Leistungen, die er regelmäßig im BVB-Trikot gezeigt hatte, anknüpfen.
"Ich bin sehr selbstkritisch. Es war sicher nicht meine beste Saison, aber ich habe viel gelernt", reflektierte Sancho und ergänzte: "Eine neue Liga, neue Mitspieler. Ich würde sagen, dass ich erst jetzt so richtig anfange, mich freizuspielen. Ich fühle mich immer wohler und bin glücklich."
Die Bilanz des Engländers bei Manchester United fällt - gerade angesichts der 85 Millionen Euro Ablöse - eher mager aus. In 31 Pflichtspielen erzielte er fünf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor.
Diese Rolle spielte Pulisic bei Sanchos Wechsel zum BVB
In dem Interview sprach Sancho auch über eine Wechsel 2017 aus der Jugendabteilung von Manchester City zu Borussia Dortmund. "Der Klub hat sich sehr um mich bemüht", erinnerte sich der 21-Jährige zurück.
Eine wichtige Rolle bei seiner Entscheidung habe der damals 19-jährige Christian Pulisic gespielt, der für Sancho "fast ein Vorbild" war. "Ich sah ihn und dachte mir: Das könnte auch ich sein."
Für den BVB absolvierte Sancho 137 Pflichtspiele, in denen ihm 50 Tore und 64 Vorlagen gelangen. "Zum Glück hat mir der BVB diese Chance gegeben und ich glaube, ich habe diese Leistung dann auch gebracht", bilanzierte der Angreifer seine Zeit bei den Schwarz-Gelben.




























