Am 28. Januar sorgte Max Eberl für ein Bundesliga-Beben: Nach beinahe 14 Jahren als omnipräsenter Denker und Lenker von Borussia Mönchengladbach verkündete der 48-Jährige, dass er sein Amt mit sofortiger Wirkung abgeben wolle. Seitdem ruht Eberls Vertrag, aufgelöst hat Gladbach das Arbeitspapier allerdings nicht - aus gutem Grund.
Zwar soll Eberl durch Berater Marc Kosicke abklopfen lassen haben, ob und wie er seinen Kontrakt beenden könne, der Vertrag blieb aber bestehen. Eine vorzeitige Auflösung soll für Gladbach auch gar nicht infrage kommen. Das berichtet die "Sport Bild". Die Fohlen-Elf soll sogar bereit sein, Eberl bis 2026 im Verein zu halten.
Ein Vorhaben, das dadurch erleichtert wird, dass man sich mit Eberl darauf einigte, das Arbeitspapier auszusetzen. Heißt: Der ehemalige Kopf der Elf vom Niederrhein bezieht kein Gehalt.
Gladbach könnte Eberls Wechsel zur Konkurrenz blockieren
Dass man einer endgültigen Beendigung der Zusammenarbeit allerdings nicht zustimmt, ist einem simplen Fakt geschuldet.
Dem Bericht zufolge wird ein künftiges Bundesliga-Comeback von Max Eberl als "äußerst realistisch" eingeschätzt, Gladbach will in diesem Fall "alle Trümpfe in der Hand behalten", um einen Wechsel zur Konkurrenz vor 2026 blockieren zu können oder zumindest eine Ablöse zu kassieren.
Derzeit soll der Kontakt zwischen Eberl und seinen langjährigen Arbeitgeber übrigens zum Erliegen gekommen sein. "Sport Bild" zufolge liegt das zum einen daran, dass man dem Ex-Profi die Möglichkeit geben will, seine Akkus ganz in Ruhe aufzuladen, andererseits soll die Führungsebene um Präsident Rolf Königs und dessen Vize Rainer Bonhof allerdings auch noch durchaus enttäuscht über Eberls plötzlichen Abbruch seiner Zelte sein.
Man hätte sich gewünscht, dass der ehemalige Sportchef wenigstens bis zum Ende der sportlich komplizierten Saison im Amt geblieben wäre.



























