Timo Horn stieg 2011 vom Nachwuchs des 1. FC Köln in die Profiabteilung des Effzeh auf und blieb den Domstädtern seitdem in guten und schlechten Zeiten treu. Nach über 320 Pflichtspieleinsätzen scheint sich die Zeit des Kölner Urgesteins am Geißbockheim allerdings ihrem Ende entgegen zu neigen.
Timo Horn startete auch unter Neu-Trainer Steffen Baumgart als Platzhirsch im Tor des 1. FC Köln in die Bundesliga-Saison 2021/22 - dann bremste eine Knieverletzung den 28-Jährigen aus.
Für den ehemaligen deutschen U21-Nationaltorwart besonders bitte: Stellvertreter Marvin Schwäbe nutze seine Chance eindrucksvoll, rettete dem 1. FC Köln so manchen Punkt, hinterließ bei Baumgart nachhaltig Eindruck und wurde zur neuen Nummer eins befördert.
Zwar ist Schwäbe infolge einer Infektion mit dem Coronavirus nun seinerseits zum Zuschauen verdammt, das Horn seinen Stammplatz am Samstag (15:30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt zurückerobern kann, scheint jedoch ausgeschlossen.
Horn-Verbleib beim 1. FC Köln: Baumgarts Worte lassen tief blicken
"Ich bin niemand, der sich ständig dreht und wendet", stellte Baumgart auf der PK vor der Partie mit der Situation konfrontiert bereits klar. Worte, die Horn nicht wirklich Mut machen dürften.
Die "Bild" bringt daher einen Abschied des "ewigen Kölners" ins Gespräch. Horn müsse demnach in Kürze entscheiden, ob er seinen bis Sommer 2023 datierten Vertrag verlängern oder sich im kommenden Sommer einen neuen Klub suchen wolle. Letzteres sei "wahrscheinlich", urteilt die Zeitung.
Horns Anspruch sei es, die Nummer eins zu sein. Zudem darf man erwarten, dass der Schlussmann bei einer Vertragsverlängerung als Ersatzmann wohl auch finanziell Abstriche machen muss. Auch Baumgart scheint sich im Klaren darüber zu sein, dass Horn einen schweren Stand hat: "Viele unterschätzen, was in solchen Situationen mit jemandem passiert, der zehn Jahre lang einen festen Platz hatte", so der Coach der Kölner.




























