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Mainz feiert St. Justes perfektes Comeback

Jeremiah St. Juste führte Mainz zum Sieg
Jeremiah St. Juste führte Mainz zum Sieg
Foto: © Fotostand / Racocha via www.imago-images.de
16. Januar 2022, 10:35

Dank des perfekten Comebacks von Jeremiah St. Juste ist der FSV Mainz 05 zurück in der Spur. Im "Rückspiel" gegen den VfL Bochum im DFB-Pokal wollen die Rheinhessen direkt nachlegen.

Die dreimonatige Leidenszeit war quälend lang, da sprudelte aus Jeremiah St. Juste die kindliche Freude über sein Traum-Comeback nur so heraus. Mit überbreitem Grinsen tollte der Matchwinner des FSV Mainz 05 durch die Stadionkatakomben, schnipste seinem Teamkollegen Stefan Bell während eines Interviews spitzbübisch ans Ohr, tanzte sogar den Hampelmann - die Begeisterung kannte keine Grenzen.

"Es war eine harte Reise, ich war lange weg", sagte der Innenverteidiger, der sich Anfang Oktober im Spiel gegen Union Berlin die Schulter ausgekugelt hatte, anschließend operiert werden musste und elf Bundesligaspiele verpasste. Dass er sich direkt mit dem Siegtreffer (48.) beim 1:0 (0:0) gegen den VfL Bochum zurückmeldete, war für St. Juste umso schöner - und auch für Mainz nach zuvor zwei Niederlagen enorm wichtig.

"Beim Comeback gleich 90 Minuten zu spielen, ein Tor zu schießen und hinten die Null zu halten, das ist ein tolles Gefühl", sagte der Niederländer. Doch St. Juste gab vor, den Befreiungsschlag gegen den Aufsteiger nur "ein bisschen" zu genießen: "Denn wir spielen schon am Dienstag wieder gegen sie."

Dann steht das "Rückspiel" an der Castroper Straße an - im Achtelfinale des DFB-Pokals stehen sich beide Teams am Dienstagabend (20:45 Uhr/Sky) schon wieder gegenüber. "Wir wollen in die nächste Runde, das ist unser ganz klares Ziel", sagte Torwart Robin Zentner, der mit seinem gehaltenen Foulelfmeter gegen den Ex-05er Sebastian Polter (32.) und einer Glanzparade in der Schlussminute zum zweiten Mainzer Helden avancierte.

Dass sich vor dem Elfmeter Polter und Milos Pantovic um den Ball gestritten hatten, nahm Trainer Thomas Reis anschließend ohne Groll und mit Humor.

"Ich bin froh, dass wir viele mündige Fußballer haben", sagte er: "Wer weiß, ob wir nicht am Dienstag mehrere Schützen brauchen werden." Sein Team müsse nun einfach "den Mund abputzen".

Mainz auf dem Weg zur echten Heimmacht

Und die Bochumer dürften ganz froh sein, dass die kommende Partie nicht in Mainz stattfindet - denn die Rheinhessen sind auf dem Weg zu einer echten Heimmacht.

Sechs Spiele sind die 05er nun daheim schon ungeschlagen (vier Siege) und haben in der Liga die Europacupplätze mit drei Punkten Abstand weiter im Visier.

Einen Wermutstropfen gab's für Mainz aber doch: Nach seiner vierten Verwarnung der Saison wegen Meckerns ist Bo Svensson der erste Bundesligatrainer mit einer Gelb-Sperre seit Einführung dieser Möglichkeit 2019/20, er wird das kommende Bundesligaspiel bei der SpVgg Greuther Fürth verpassen.

"Das ist schon auch zu viel", sagte der Däne selbstkritisch, doch seine Freude über den Sieg trübe dies "null Komma null" - auch wenn Svensson auf einen Hampelmann a la St. Juste verzichtete.

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