Dass der FC Bayern an einer Verpflichtung von Sergino Dest vom FC Barcelona interessiert ist, hat sich längst rumgesprochen. Doch so leicht werden die Münchner den Niederländer wohl nicht bekommen, denn die Katalanen haben spanischen Medien zufolge schon einen Plan geschmiedet, der für den Außenverteidiger einen anderen Klub vorsieht.
Die rechte Abwehrseite ist und bleibt eine Problemstelle des FC Bayern. Sergino Dest gilt als Spieler, der diese Baustelle schließen könnte. Der 21-Jährige steht schon lange auf dem Zettel von Hasan Salihamdzic und Co. und soll sich auch selbst einen Wechsel nach München vorstellen können. Doch der FC Barcelona könnte diesen Plan durchkreuzen.
Die katalanische Digitalzeitung "El Nacional" berichtet von einer neuen Idee der Barca-Bosse, in deren Zuge Dest schon in diesem Winter wieder bei Ajax Amsterdam landen könnte. Der Plan sieht dabei wie folgt aus: Barcelona bekommt aus Amsterdam seinen Wunschspieler Noussair Mazraoui und schickt Dest im Gegenzug zurück zum niederländischen Rekordmeister.
Ajax statt FC Bayern?
Da Mazraouis Vertrag im Sommer 2022 ausläuft, könnte Ajax so immerhin noch einen Gegenwert für seinen Rechtsverteidiger erzielen. Gleichzeitig könnte Dest die entstandene Lücke 1:1 schließen. Barca wiederum würde sich bei einem derartigen Deal eine Ablösesumme sparen und bekäme gleichzeitig einen Spieler, der von Trainer Xavi deutlich höher als Dest eingeschätzt wird.
Noch ist dieses Konstrukt aber nicht mehr als graue Theorie, denn am Ende könnte es sich für den FC Barcelona mehr auszahlen, Dest doch noch bis zum Ende der Saison "durchzuziehen" und den Rechtsverteidiger dann für eine angemessene Ablöse zu veräußern. Allerdings glauben die Verantwortlichen offenbar, ihre sportlichen Mindestziele mit Mazraoui eher erreichen zu können.
Völlig anders ordnet derweil "Mundo Deportivo" die Perspektive ein. Die Zeitung schreibt, dass Barca auch in der Rückrunde auf den Niederländer bauen möchte. Dest wiederum habe deshalb eine Rückkehr zu Ajax ausgeschlossen. Das könnte dem FC Bayern dann doch wieder gute Chancen auf einen erfolgreichen Transfer ermöglichen.




























