Bereits am Sonntag beim Großen Preis von Saudi-Arabien (17:15 Uhr live bei RTL) könnte in der Formel 1 die Entscheidung im Titelkampf fallen. Auf einen neuen Motor bauten Max Verstappen und Red Bull im WM-Duell mit Lewis Hamilton aber wohl nicht.
Noch führt Max Verstappen in der WM-Wertung der Formel 1 knapp vor Lewis Hamilton. Zuletzt konnte der Brite den Rückstand auf seinen niederländischen Widersacher verringern, was unter anderem am starken Mercedes-Motor lag.
Gerüchten, wonach Red Bull in Saudi-Arabien mit einem neuen Antrieb an den Start gehen könnte, widersprach Berater Helmut Marko nun deutlich. "Ein Motorwechsel ist in Saudi-Arabien im Moment nicht geplant. Wenn, dann kommt er in Abu Dhabi", verriet der langjährige Red-Bull-Funktionär gegenüber "F1-Insider.com". Somit muss Verstappen in Dschidda mit der gewohnten Power auskommen.
Aktuell führt der Niederländer die Formel 1 mit 351,5 Punkten an. Doch nach zwei Siegen in Serie konnte Weltmeister Hamilton auf acht Punkte heranrücken.
"Die Intensität dieses WM-Kampfes übertrifft alles, was man in der Vergangenheit so erlebt hat", sagte Marko zuletzt im exklusiven RTL/ntv-Interview über den spannenden Fight zwischen den beiden Ausnahmefahrern. Eines stellte der Österreicher aber unmissverständlich klar: "Wir haben keine Angst."
Formel 1: Mercedes mit Kampfansage an die Konkurrenz
Zuvor hatte Mercedes-Teamchef Toto Wolff eine Kampfansage an die Konkurrenz geschickt. "Jetzt kommt die richtige Granate wieder rein für Saudi-Arabien und Abu Dhabi. Wir haben uns dieses Feuer für die letzten zwei Rennen aufbewahrt", kündigte der 49-Jährige an.
Doch den größeren Druck haben in Saudi-Arabien die Silberpfeile. Schließlich könnte sich Verstappen bereits am Sonntag zum Weltmeister krönen. Sollte der Red-Bull-Pilot gewinnen und die schnellste Rennrunde fahren, müsste Hamilton mindestens auf den fünften Platz kommen, um die vorzeitige Entscheidung zu verhindern.

Allerdings gilt der Rekord-Champion als leicht favorisiert und könnte seinerseits Verstappen an der Spitze ablösen - es bleibt also extrem spannend in der Formel 1.


